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Suhl/ Zella-Mehlis

Wer nicht hört, muss zahlen - mindestens 500 Euro

Seit dem Wochenende sind Ordnungsamt und Polizei in Suhl unterwegs, um zu kontrollieren, ob Kontaktverbote eingehalten werden. Wer sich nicht dran hält, der muss zahlen.



Jan Turczynski.
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Suhl - Noch immer scheinen einige Menschen nicht begriffen zu haben, wie wichtig die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind. Man trifft sich trotz Corona zu Partys und Grillabenden. Inzwischen seien mehrere Anzeigen und einige Ermahnungen ausgesprochen worden, bestätigte Jan Turczynski, der Leiter des Suhler Stabs für außergewöhnliche Ereignisse, das strenge Vorgehen der Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizeibeamten. Wenn alle Aufforderungen nicht mehr helfen, dann muss es eben auch mal wehtun. Die verhängten Bußgelder fangen daher bei 500 Euro an.

Um den Menschen möglichst wenige Möglichkeiten zu geben, sich im Freien zu treffen, wurden inzwischen Bänke im Innenstadtbereich abgebaut. Beispielsweise am Diana-Brunnen, im Stadtpark und am Herrenteich.

Unterdessen hat der Krisenstab alle Hände voll zu tun. Täglich, auch über das Wochenende hinweg, wurden alle nötigen Absprachen getroffen. Bei den persönlichen Treffen gelten inzwischen auch hier Sicherheitsmaßnahmen - angefangen von der Sitzordnung mit weit auseinander stehenden Stühlen bis hin zu einem möglichst kleinen Teilnehmerkreis. Zudem wird immer mehr auf Telefon- und Videokonferenzen gesetzt. Sollten Mitarbeiter des Stabs selbst in Quarantäne kommen, dann bestünde für sie immer noch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.

Von Seiten der Stadt werden nach wie vor viele Dienste weiter aufrechterhalten. Dazu gehört die Müllabfuhr, die derzeit ohne Abstriche erfolgt. Aber auch Sozial-, Jugend- und Gesundheitsamt sowie Jobcenter arbeiten normal weiter. Bei dringenden Problemen können Termine mit den Bürgern vereinbart werden. "Um die Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter in der Verwaltung zu gewährleisten, haben wir besondere Abläufe mit ihnen vereinbart", erklärte Jan Turczynski. "Wir prüfen beispielsweise Schichtpläne, damit sich die Mitarbeiter nicht so oft begegnen." Zudem können Angestellte der Stadtverwaltung Überstunden abbauen, über ein Arbeitszeitkonto Minusstunden aufbauen und, wo es möglich ist, auch von daheim aus arbeiten.

Autor

Doreen Fischer
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Veröffentlicht am:
23. 03. 2020
18:30 Uhr

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Doreen Fischer

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18:30 Uhr



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