Eine Studie der Universität Tübingen mit 18 weiteren Forschungseinrichtungen und Universitäten weltweit zeigt: Keine untersuchte Stelle in Weltmeeren ist frei von menschlichen chemischen Einflüssen.
Extremereignisse verändern die Ökologie im Meer sprunghaft: Eine einzige marine Hitzewelle im Jahr 2003 hat beispielsweise Arten-Zusammensetzung und Nahrungsnetz-Beziehungen im Nordatlantik so beeinflusst, dass die Folgen bis heute wirken.
Winzige Eisenoxid-Steinchen sind etwas ganz Besonderes. Mit ihrer Hilfe lassen sich nämlich die Kohlenstoffvorräte im Meer vor hunderten Millionen Jahren direkt messen. Forscher der ETH Zürich haben so Erstaunliches herausgefunden.