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Suhl

Das Ende der Arbeiten ist in Sicht

Nach wie vor ist auf der L 3247 zwischen Oberhof und Zella-Mehlis Geduld gefragt. In den kommenden Wochen sollen die Arbeiten an der Landesstraße abgeschlossen werden.



Die Befestigung des Straßenrands steht unter anderem noch aus.	Foto: M. Bauroth
Die Befestigung des Straßenrands steht unter anderem noch aus. Foto: M. Bauroth  

Oberhof - Wenn man von Oberhof nach Zella-Mehlis fahren will oder umgekehrt, muss man aufgrund der Bauarbeiten an der Landesstraße 3247 nun seit einigen Monaten deutlich mehr Zeit für die Strecke einplanen. Das wird auch in den kommenden vier bis sechs Wochen noch nötig sein. Denn solange wird es aller Voraussicht nach noch dauern, bis die Arbeiten zwischen dem Abzweig zum Bahnhof Oberhof und dem Rondell abgeschlossen sind. Obwohl zu Beginn der Sanierungsarbeiten im Juni einmal von Ende Oktober die Rede war, wird es nun doch eher Mitte, vielleicht auch Ende November, bis auf der L 3247 wieder freie Fahrt herrscht.

Dass auf der Strecke noch einiges zu tun ist, kann jeder Vorbeifahrende sehen. Erst in den vergangenen Tagen wurden in einzelnen Abschnitten der bergauf schauend linken Fahrbahnseite die alte Asphaltdecke abgefräst und auch der Binder abgetragen. Hier wird nun asphaltiert, wie Olaf Löber vom Landesamt für Bau und Verkehr mitteilt. Parallel dazu laufen an den bereits sanierten Abschnitten der insgesamt 2,3 Kilometer langen Strecke Arbeiten neben der Straße. "Das heißt, die Bankette werden erneuert, der Straßenrand wird mit Gittersteinen befestigt und die Schutzplanken werden installiert", erklärt der zuständige Sachbearbeiter des Straßenbauamts. All diese Schritte erfolgten sukzessive und würden mit dem Aufbringen der Markierung abgeschlossen.

Solange dies nicht alles erledigt ist, können auch die Ampeln nicht abgebaut und die einseitige Streckenführung nicht aufgehoben werden. Auf einen Abschlusstermin will und kann sich Olaf Löber nicht festlegen. Denn während das Wetter für die Asphaltarbeiten nur eine geringe Rolle spiele, nur bei starkem Regen könne keine neue Deckschicht aufgebracht werden, seien andere Baumaßnahmen sehr wohl witterungsabhängig. "Wir bauen dann im November und da muss man damit rechnen, dass wir vielleicht auch ein paar Tage nicht arbeiten können wegen Regen oder Frost", meint der Mitarbeiter des Landesamts für Bau und Verkehr. Selbst wenn nur noch die Markierung fehle, könne die Strecke nicht freigegeben werden.

Kaum eine Alternative

Dass die damit verbundenen Staus und Verzögerungen für Unmut bei Anwohnern, Pendlern, Urlaubern und Dienstleistern führen, kann Olaf Löber verstehen. Eine wirkliche Alternative sieht der verantwortliche Sachbearbeiter jedoch nicht. "Jeder wünscht sich ordentlich benutzbare Straßen und dazu gehört die Instandhaltung. Gerade diese Strecke war arg gebeutelt, da wurden immer wieder Löcher geflickt, da blieb nur eine grundhafte Sanierung", legt Olaf Löber dar. Diese sei nur unter Vollsperrung möglich oder, wenn es die Strecke wie in diesem Fall hergebe, unter halbseitiger Sperrung mit längerer Bauzeit. Beides sei mit Behinderungen und Verzögerungen für die Verkehrsteilnehmer verbunden. "Ohne gibt es aber nun mal keine neue Straße", bringt Löber es auf den Punkt.

Unterer Abschnitt 2020?

Verständnis und Geduld der Auto-, Lkw- und Busfahrer werden auf der L 3247 also noch eine Weile beansprucht, und möglicherweise schon bald erneut. Denn der untere Abschnitt der Strecke, zwischen dem Kreisverkehr Zella-Mehlis und dem Abzweig zum Bahnhof Oberhof, könnte nächstes Jahr in die Kur kommen. "Wir bereiten es vor; ob und wann das Projekt kommt, steht noch nicht fest", sagt Olaf Löber. Konkret wurden in den vergangenen Tagen Voruntersuchungen für die eventuell im Frühjahr 2020 beginnende Baumaßnahme durchgeführt. Es wurden Bohrungen vorgenommen, die Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrunds liefern sollen. "Die Bohrkerne werden jetzt analysiert und je nach Ergebnis wird dann der künftige Straßenbelag gestaltet", erklärt der Sachbearbeiter.

Fest steht, wenn der untere Abschnitt der L 3247 saniert wird, dann nach dem gleichen Muster wie schon der obere. Ampeln, Staus und Verzögerungen inklusive.

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Caroline Berthot
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Veröffentlicht am:
22. 10. 2019
16:02 Uhr

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Caroline Berthot

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22. 10. 2019
16:02 Uhr



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