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Meiningen

Tief verwurzelt in der Region: 30 Jahre Meininger Tageblatt

Vor 30 Jahren schlug die Geburtsstunde für das Meininger Tageblatt. Das Jubiläum wurde am Freitag im Volkshaussaal gefeiert. Das Bundesfinanzministerium präsentierte beim Festakt die Sonderbriefmarke "Pressefreiheit".



Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski, überreichte dem Tageblatt-Gründer Siegfried Herzog am Freitag im Volkshaus-Saal einen Festband mit der Sondermarke "Pressefreiheit". Fotos: M. Hildebrand-Schönherr/Steffen Ittig
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski, überreichte dem Tageblatt-Gründer Siegfried Herzog am Freitag im Volkshaus-Saal einen Festband mit der Sondermarke "Pressefreiheit". Fotos: M. Hildebrand-Schönherr/Steffen Ittig   » zu den Bildern

Meiningen - Das wiedergegründete Meininger Tageblatt ist ein Kind der friedlichen Revolution und des politischen Umbruchs. Wenige Monate vor dem Ende der DDR kam die Zeitung am 20. Februar 1990, einem Dienstag, das erste Mal auf den Markt und fand auf Anhieb begeisterte Leser. Erst eine Woche zuvor hatte der Meininger Journalist Siegfried Herzog, zuvor stellvertretender Chefredakteur beim Freien Wort, vom Rat des Kreises Meiningen die Lizenz für ein neues Presseerzeugnis erhalten - es sollte die erste Lizenz dieser Art in ganz Thüringen sein. Zum Festakt fehlte Herzog nicht, trotz großer gesundheitlicher Probleme.

24.01.2020 - Meininger Tageblatt Jubiläum - Foto: Marko Hildebrand-Schönherr

Jubiläum Meininger Tageblatt Meiningen
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Jubiläum Meininger Tageblatt Meiningen

 

Über die Gründung im Eiltempo sagt der 72-Jährige heute: "Es war ein Wagnis mit ungewissem Ausgang." Mit großem Engagement machten sich die Mitarbeiter der ersten Stunde ans Werk - nach Kräften unterstützt vom Verlag T.A. Schachenmayer in Bad Kissingen, der die Zeitung in Nüdlingen druckte. "Ich glaube, meine Kollegen und ich haben nie so viel gearbeitet wie in der Startphase der Zeitung. Es gab Tage, da war ich 20 Stunden auf den Beinen", erzählt der Tageblatt-Gründer. Er habe immer an den Erfolg einer Zeitung geglaubt, die tief verwurzelt in der Region ist und den Lesern einen umfangreichen Lokalteil für Meiningen, die Rhön, das Werratal und das Grabfeld anbietet. Der Titel war schnell gefunden: Schon von 1849 bis zum Verbot durch die Nazis 1936 hatte ein Meininger Tageblatt existiert.

Zahlreiche Gäste kamen zur Feierstunde in den Volkshaussaal, darunter ehemalige Mitarbeiter wie Gerd Steger, Erika Franzke, Renate Schadt, Dietrich Bechstein und Peter Wolf, zudem Politprominenz aus Kommunen, Land und Bund. Für Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder ist das Meininger Tageblatt "ein verlässlicher Partner und eine mahnende Stimme in der Region". Als besonderen Gast begrüßten die beiden Tageblatt-Geschäftsführer Pierre Döring und Tobias Konrad die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski. Sie präsentierte in Meiningen anlässlich des Tageblatt-Jubiläums die Sonderbriefmarke "Pressefreiheit" und überreichte mehreren Gästen eine Festmappe mit zwei Briefmarkenblöcken samt Sonderstempel. Auch dem Tageblatt-Gründer Siegfried Herzog händigte sie ein solches Exemplar aus, ebenso Chefredakteur Walter Hörmann, der in seiner Festrede den Wert der Pressefreiheit in den Mittelpunkt stellte.

Redaktionsleiter Ralph W. Meyer ließ in seiner Rede die 30-jährige Tageblatt-Geschichte Revue passieren und betonte, warum auch für junge Leute die Zeitung heute interessant ist: "Wenn Schulklassen die Redaktionen besuchen, wird oft gefragt: Wozu braucht man eigentlich eine Zeitung? Meine Antwort verblüfft die Schüler meist: Aus eurer Mitte kommen schon in wenigen Jahren der Landrat, die Bürgermeister, die Kreis- und Gemeinderäte. Dann müsst ihr wissen, was los ist in der Region. Und auch für alle, die kein solches Amt anstreben, ist es spannend zu erfahren, was vor der eigenen Tür warum und wie geschieht, wer dafür verantwortlich ist und welche Lösungen es für ein Problem gibt."

Nach Worten von Geschäftsführer Tobias Konrad steht das Meininger Tageblatt für Glaubwürdigkeit, Meinungsbildung und Qualitätsjournalismus. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es noch in 30 Jahren die starke Marke Meininger Tageblatt geben wird - ob in Papier oder in einer anderen Form. Und Geschäftsführer Pierre Döring meinte: "Der große Erfolg des Meininger Tageblattes liegt in seiner tiefen Verwurzelung in der Region, die wir bewahren müssen."

Durch das Programm führte die frühere Hütes-Holle Cornelia Schmädicke, die auch die aktuelle Amtsinhaberin Isabel Günther herzlich begrüßte. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Anja Lenßen vom Meininger Theater und Pianist Dirk Sobe vom Nationaltheater Weimar. Zudem traten Volksmusikantin Karin Roth und der frühere Bob-Weltmeister Dietmar Schauerhammer gemeinsam auf, die zum Schluss die heimliche Hymne der Thüringer, das Rennsteig-Lied, sangen. Während des Festaktes kürte die Verlagsleitung die Zusteller des Jahres. Der Preis für außerordentliches Engagement ging an Sylvia Jäger (Meiningen) und Ulrich Augustin (Berkach). Im Sommer wird das Meininger Tageblatt den Geburtstag mit seinen Lesern feiern.

Autor

Marko Hildebrand-Schönherr
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Veröffentlicht am:
25. 01. 2020
00:00 Uhr

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Marko Hildebrand-Schönherr

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Veröffentlicht am:
25. 01. 2020
00:00 Uhr



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