Lade Login-Box.
Sommerausklang in Südthüringen zum Digital-Abo
Topthemen: Freies Wort hilftCoronavirus in ThüringenFolgen Sie uns auf Instagram

Ilmenau

Licht und Schatten beim Warntag

Aus Sicht der Leitstelle des Ilm-Kreises war der bundesweite Warntag am Donnerstag eine gute Möglichkeit, diverse Alarmierungen und Abläufe im Hintergrund zu testen.



Arnstadt - "Wir haben den Tag genutzt, um die Leitstelle einem Stresstest zu unterziehen. Und das hat gut geklappt", sagt der Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes und Rettungsdienstes, Sebastian Arnold.

Zum Warntag sollten überall, wo möglich, die Sirenen erklingen und so auf die Warnsignale in den Orten hinweisen. Gleichzeitig sollten über Warn-Apps, das Radio und Fernsehen entsprechende Informationen an die Bevölkerungen gegeben werden. Dieser Stresstest hat im Ilm-Kreis die gleichen Probleme gemacht, wie sie in vielen anderen Teilen Deutschlands aufgetaucht sind. Informationen über die Warn-App NINA kamen spät oder gar nicht. Sirenen wurden nicht gehört oder lösten nicht aus, das Modulare Warnsystem des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe brach zusammen.

"Wir haben den Stresstest in der Leitstelle des Ilm-Kreises genutzt, um bestimmte Abläufe bei Alarmierungen und Systeme, die im Hintergrund laufen, zu testen. Aus Sicht des Brand- und Katastrophenschutzamtes und Rettungsdienstes ist das auch gelungen. Unser System hat standgehalten. Auch während der Aktion konnten Alarmierungen entgegengenommen und abgearbeitet werden. Für uns war der Warntag erfolgreich", sagt Amtsleiter Sebastian Arnold in einer Pressemitteilung.

In Absprache mit der Landeshauptstadt Erfurt, die gleiche Frequenzen zum Ansteuern der Sirenen nutzt wie der Ilm-Kreis, löste der Ilm-Kreis den Signalton "Feueralarm" zwei Minuten nach 11 Uhr aus und steuerte die Sirenen an. Vielerorts erklangen die Sirenen. In den sozialen Medien gaben aufmerksame Bürger Rückmeldungen dazu. So waren die Sirenen in Ilmenau nur leise, auf der Pörlitzer Höhe gar nicht zu hören. Auch in Langewiesen sei nichts zu hören gewesen. In Altenfeld und Großbreitenbach habe alles geklappt. "Wir haben auch die Probleme mit dem Modularen Warnsystem gemerkt. Wir hatten Schwierigkeiten, uns anzumelden und Nachrichten zu versenden", berichtet Sebastian Arnold weiter. Nichtsdestotrotz ist er froh, dass die eigenen, entscheidenden Systeme und Abläufe reibungslos funktionierten.

Autor

Redaktion
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
11. 09. 2020
14:42 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bevölkerung Bevölkerungsschutz Brände Bundesamt für Bevölkerungsschutz Bundesbehörden und Bundesämter (Deutschland) Bürger Feueralarme Katastrophenhilfe
Arnstadt
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Kreisbrandinspektor Sebastian Arnold zeigt einen der modernen Funkmeldeempfänger, mit denen heutigentags die Einsatzkräfte meist alarmiert werden.

09.09.2020

Dreimal zwölf Sekunden heißt Feueralarm

Am Donnerstag werden zum deutschlandweiten Warntag auch im Ilm-Kreis die Sirenen heulen. Tests finden ebenfalls im Hintergrund und von der Bevölkerung unbemerkt statt. » mehr

Ulrike Pfeiffer, Alexandra Domek, Katrin Neumann, Anne Iffland, Sandra Schreiber und Annett Sander, Mitarbeiterinnen der Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau, mit den genähten Schutzmasken. Fotos (2): Ilm-Kreis-Kliniken

31.03.2020

Fleißige nähen übers Wochenende 2000 Masken für die Kliniken

Überwältigt sind die Ilm-Kreis-Kliniken von dem Engagement der hiesigen Bürger. Auf einen Aufruf am Freitag, 2000 Schutzmasken aus Stoff für die Kliniken zu nähen, war die Resonanz riesig. Übers Wochenende liefen kreiswe... » mehr

Im Gebäudekomplex vor dem Strafvollzug in Arnstadt befindet sich die Arrestanstalt, in der die 25 Flüchtlinge aus der Erstaufnahme Suhl untergebracht sind. Foto: ED

20.03.2020

Corona: Enders für hartes Durchgreifen

Die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Suhler Erstaufnahme im Ilm-Kreis empört Landrätin Petra Enders. Dies binde wertvolle Ressourcen. Die Bevölkerung forderte Enders auf, den Ernst der Lage zu erkennen. » mehr

Unappetitlicher Anblick: Einige Müllsünder halten sich nicht an das Schild, welches am Ilmenauer Zirkusplatz darauf hinweist, dass Müllablagerungen neben den Containern verboten sind. Fotos (2): Andreas Heckel

25.08.2020

Ärgernisse neben dem Müllcontainer

Der oft komplett vermüllte Containerstellplatz am Ilmenauer Zirkusplatz verärgert nicht nur Anwohner, sondern auch die Stadtverwaltung. Der herumliegende Unrat muss kostenpflichtig entsorgt werden. » mehr

Nach der Unterschrift auf Streife: Henry Keck, Frank Spilling und Jörg Bürger (von links). Foto: Richter

12.12.2019

Streife fürs Sicherheitsgefühl

Polizei und Stadt Arnstadt gehen offiziell eine Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft ein. Diese soll nach außen sichtbar machen, was schon längst gelebte Praxis ist. » mehr

Bürgermeister Dominik Straube, der Beigeordnete Lars Pitan und einer der Mitinitiatoren der Helferinitiative, René Buhr (von rechts), diskutieren über den künftigen Standort des geplanten Carports und der zweiten Ladesäule an der Gemeindeverwaltung. Foto: Kruse

24.06.2020

Helferinitiative ist die Basis für ein weiteres Projekt im Geratal

Die corona-bedingte Hilfsaktion "Helden im Geratal" ist beendet. Aber auf Basis dieser Inititative soll für die Bürger im Geratal ein weiteres Projekt entstehen. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Unfall ICE Schafe Schalkau Tunnel Müß

ICE rammt Schafherde | 23.09.2020 Schalkau Tunnel Müß
» 14 Bilder ansehen

2020-09-22

Feuerwehr-Übung Ilmenau | 22.09.2020
» 17 Bilder ansehen

Großbrand Themar Themar

Großbrand Themar | 22.09.2020 Themar
» 57 Bilder ansehen

Autor

Redaktion

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
11. 09. 2020
14:42 Uhr



^