Wintersport in der Wopptei Salzberg-Skilift startet in die Saison

Die Kinder und Jugendlichen des Alpine Skiclubs Goldlauter habe schon eine erste Trainingseinheit am gut präparierten Salzberg absolviert. Foto: /privat

Erst gab es nicht genug Schnee, dann kam Corona. Der Skilift am Salzberg hat schwere Saisons hinter sich. Jetzt läuft er wieder. Am Wochenende geht es los für alle, die diese anspruchsvolle Piste lieben.

Goldlauter-Heidersbach - Schlechter hätte es in den vergangenen drei Jahren nicht laufen können. Erst fehlten Schnee und Frost, was 2020 zum Totalausfall führte, dann gab es beides reichlich, aber eben auch Corona. Für den Lift am Salzberg bedeute das eine drei Jahre währende Saure-Gurken-Zeit. In diesem Jahr, in dem der Skilift seinen 50. Geburtstag begeht, soll es nun wieder rundgehen am Salzberg. Es gibt ausreichend Schnee, auch wenn es im Tal etwas mehr sein könnte. „Während wir an der Bergstation eine 35 bis 40 Zentimeter starke Schneedecke haben, gibt es im Tal nur 20 Zentimeter. Wir würden gerne Kunstschnee produzieren, aber dafür brauchen wir Frost. Dennoch versuchen wir, eine gute Piste anbieten zu können“, sagt Wieland Weiß, der Technische Leiter des Alpine Skiclubs Goldlauter.

Das Team der Ehrenamtlichen, die den Lift am Skihang betreiben, hat am vergangenen Wochenende und auch an den Tagen danach ganze Arbeit geleistet und die Piste präpariert. Der 1000 Meter lange Schlepplift selbst, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird und mit dem ein Höhenunterschied von 236 Metern überwunden werden kann, hat die TÜV-Prüfung bestanden. Nun soll es also losgehen auf der Piste, die unter allen Skihängen in Thüringen als der anspruchsvollste und steilste für Skifahrer und Snowboarder gilt.

Allein in die Vorbereitung der diesjährigen Skisaison sind nicht nur zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Arbeit, sondern auch etwa 2000 Euro investiert worden. Der Dienstplan für die Mitglieder des Alpine Skiclubs steht. Wurden bislang mindestens drei Leute pro Skitag am Lift gebraucht, müssen jetzt vier eingesetzt werden. Das sei nötig, um die Einhaltung der 3G-Regel zu kontrollieren und in der Warteschlange dafür zu sorgen, dass die Abstände eingehalten werden, begründet Wieland Weiß. Auch die Liftbaude wird geöffnet sein und das hier tätige Team will für den Außenbetrieb Getränke und einen Imbiss anbieten.

Die Skifahrer stehen jedenfalls schon seit geraumer Zeit in den Startlöchern. „Sie fragen immer wieder nach, wann es denn endlich mit dem Lift losgeht. Jetzt ist es soweit“, so Wieland Weiß.

Touren-Geher hatten schon vorab die Piste getestet und sich nach dem schweißtreibenden Aufstieg mit einer schönen Abfahrt belohnt. Und auch die Kinder und Jugendlichen des Alpinen Skiclubs, der einen guten Nachwuchs-Zulauf hat, haben hier schon einen Trainingstag hinter sich. Künftig soll für sie das Training so oft wie möglich am Salzberg stattfinden. Dann entfallen die zeitaufwendigen Fahrten nach Heubach oder Schmiedefeld. Dafür brauchen sie wie alle anderen Skifahrer auch aber immer mal wieder weiße und frostige Geschenke des Himmels.

• Der Skilift am Salzberg in Goldlauter ist am Samstag sowie am Sonntag jeweils von 9 bis 16 Uhr geöffnet- Eine Liftfahrt kostet 2 Euro, für eine Zehner-Karte werden 18 Euro fällig. Es gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) Kinder bis sechs Jahren brauchen keinen Nachweis. Für die 7- bis 18-Jährigen reicht der Test aus der Schule.

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