Imker und Landwirte im Dialog – „Diese Themensetzung finden wir wichtig“, sagt Gerhard Schmidt, Vorstandsmitglied im Kaltennordheimer Imkerverein. Er moderierte in bewährter Weise am Samstag den Rhöner Imkertag, der im Bürgerhaus stattfand und in den die hiesigen Vereinsmitglieder viel Arbeit gesteckt hatten. 28 Mitglieder hat der von Kuno Dänner aus Kaltensundheim geführte Verein Oberes Feldatal – und jedes hatte in Vorbereitung des Imkertages seine Aufgabe bekommen. An vieles ist zu denken, wenn man Gäste erwartet, von der Parkordnung bis zur Versorgung. Der Aufwand, den der Verein dafür betrieben hat, ist nicht zu unterschätzen – umso mehr hätte man sich noch mehr Interesse von Imkern aus der Umgebung gewünscht, gibt Gerhard Schmidt zu. Doch die Rhöner Imker – die sogar schon einmal Ausrichter des Thüringer Imkertages in Dermbach waren – wollen an ihrem bewährten Angebot zu Informationsveranstaltungen festhalten und in zwei Jahren erneut zu einem Imkertag einladen. „Jedes Jahr, das können wir leider nicht stemmen“, so Gerhard Schmidt resümierend. Mit drei vorangegangenen Imkertagen im Bürgerhaus hatte man stets gute Erfahrungen gemacht, „da platzte der Veranstaltungsort manchmal aus allen Nähten“. Eingeladen waren diesmal wieder alle umliegenden Vereine, auch aus den Nachbarbundesländern. Gekommen waren Vertreter unter anderem aus Eisenach und aus Schwallungen sowie aus der bayerischen Rhön.
Rhöner Imkertag Hunger auf mehr Blüten
Iris Friedrich 27.03.2024 - 15:00 Uhr