Es gibt wieder viel zu tun: Fünf Millionen Blüten muss eine Biene besuchen, um ein Kilo Honig herzustellen. Und wie weit muss sie dafür in der Rhön fliegen! "In der Region um Erfurt etwa gibt es Obstplantagen oder ausgedehnte Rapsfelder - bei uns aber ist es für die Bienen unendlich mühsamer, Futter zu finden", sagt Kuno Dänner, Vorsitzender des Imkervereins Oberes Feldatal. Raps, Obst, Löwenzahn, Linde sind irgendwann wieder die "Leckerli" der Bienen in der Rhön. Noch gibt es nicht viel zu futtern für die Insekten, auch wenn man an den vergangenen warmen Tagen schon Bienen fliegen sehen konnte. "Auf Reinigungsflug waren sie", sagt Dänner. "Deswegen sollte man um diese Zeit bekanntlich auch keine weiße Wäsche raushängen." Denn Reinigungsflug bedeutet: Die Bienen entleeren auf ihren ersten Flügen die Kotblase, in der sie den Kot des Winters sammeln.
Rhön Die Thüringer Imker fliegen erstmals in der Rhön ein
Iris Friedrich 17.03.2017 - 17:12 Uhr