Sean Gregory betet. Er faltet die Hände, stützt seinen Kopf darauf ab. Presst die Lippen gegen seine geballten Fäuste. Er möchte am liebsten schreien. Reicht es diesmal? Gewinnen seine Philadelphia Eagles das allererste Mal überhaupt den Super Bowl, das Endspiel der amerikanischen Football-Liga? Oder wird es wie am 6. Februar 2005, als Gregory noch zu Hause in den Staaten, in einem kleinen Vorort von Philadelphia, gebannt vor dem Fernseher saß und dieser Tom Brady dem Glück der Eagles eine Ende bereitete? Dieses Mal steht Gregory. Nicht in den USA, in seiner Heimat, sondern in Suhl - dort, wo er jetzt zu Hause ist.