„Wer heute Zukunftschancen kürzt, wird morgen die Zeche bezahlen“, „Eure Kürzungen lassen Träume platzen“, „Kürzungen von heute, sind die Probleme von morgen“ – mit Transparenten, auf denen diese und viele ähnliche Slogans geschrieben stehen, versammeln sich Mittwochnachmittag zahlreiche Kinder, Jugendliche, deren Eltern, Pädagogen, Sozialarbeiter, Vertreter von Trägern der offenen Kinder- und Jugendarbeit und etliche andere mehr auf dem Marktplatz. Leon Berger ist 14. „Ich bin regelmäßig im Jugendtreff Auszeit. Und ich fühle mich wohl dort. Ich will, dass der nicht geschlossen wird“, sagt der junge Mann. Kati Gomm ist Mutter eines fast 14-Jährigen, der oft in der Jugendschmiede anzutreffen ist. „Ich weiß meinen Sohn dort gut aufgehoben. Hier trifft er sich mit Freunden und ich finde es wichtig, dass das auch außerhalb der Schule passiert. Hier können sie kreativ sein, haben die Möglichkeit zum Austausch und zur Bildung. Es ist schon toll, was dort geleistet wird – für die Kinder und Jugendlichen.“