Es ist noch nicht all zu lange her, da rauschte es durch den Wald. Wer sich die Gastronomie im Congress Centrum Suhl (CCS) ans Bein bindet, ist selber Schuld. Ein Teil der Probleme scheint dabei durchaus hausgemacht, etwa die Tatsache, das in der Ausschreibung steht, dass jede – wirklich jede – Veranstaltung im CCS durch den Pächter abzusichern ist. Großveranstaltungen mögen da durchaus attraktiv sein, aber kleine Besprechungsrunden oder Veranstaltungen mit nur wenigen Besuchern wohl eher ein Zuschussgeschäft. Dankend lehnten dem vernehmen nach einige Gastronomen aus der Region ab. Ein weiterer Grund: Man muss erst einmal Leute finden, die kochen, kellnern, abräumen, ausschenken und kassieren. Hinzu kommt, dass es im Großen Saal des CCS in der Regel nicht gestattet ist, die im Foyer erworbenen Getränke mit in den Saal zu nehmen. Die Folge: Sobald die Künstler auf der Bühne eine Pause verkünden, stürzen alle an den Getränkestand. Dort kommen die Mitarbeiter kaum nach, auszuschenken und zu kassieren. Denn die Besucher haben es eilig, sehr eilig. Wer zehn Minuten für sein Bier ansteht, muss es dann in wenigen Minuten runterkippen, wenn er den zweiten Teil der Show nicht verpassen möchte. Alles ziemlich schwierig und unbefriedigend.
Neue Wirtin im CCS „Ich bin gekommen, um zu bleiben“
Holger Schalling 11.03.2024 - 16:16 Uhr