Als die drei Mitarbeiterinnen des Bundesarchivs für Stasi-Unterlagen einen der Räume in der einstigen Möbelbörse Suhl betreten, sind sie schier sprachlos. Hier lagern ganze Stapel an Geschichte. Einer der mannshohen Kartenständer ist bis oben hin mit so genannten Reliefkarten im 3-D-Format gefüllt. Jede einzelne herauszuholen und zu begutachten, das kann Tage dauern. Deshalb muss ein erster Blick genügen.