Wer einen Schatz aus Gold und Edelsteinen erwartet, der wird am Mittwochvormittag in der Christuskirche in Hildburghausen enttäuscht. Doch mit einem solchen Schatz hat zur erstmaligen Öffnung der Turmkugel seit 1967 kaum jemand gerechnet, auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt und ein warmer Geldregen einer Kirchgemeinde stets gut tut, wenn Sanierungsarbeiten wie aktuell am Turmhelm laufen. Der zweite Bauabschnitt am Glockenturm der von 1781 bis 1785 erbauten Kirche ist in vollem Gange. Unter anderem haben die Fachleute beträchtliche Schäden am Tragwerk des Turms infolge von Fäulnis zu beseitigen. 760 000 Euro kostet die Maßnahme, die allerdings zum großen Teil von der Städtebauförderung des Landes getragen wird.
Kirche Hildburghausen Ohne Feuer kein Zugriff auf den Schatz
Jan-Thomas Markert 27.07.2022 - 22:37 Uhr