Kaltensundheim/Frankenheim Straßen, Keller und Baustelle unter Wasser

An der Kreuzung zur B 285 stand das Wasser als große Lache. Foto:  

Heftige Regenfälle führten zu Überschwemmungen in Wasungen, Oepfershausen, Kaltensundheim, Frankenheim und Zella-Mehlis. Feuerwehren rückten aus.

Meiningen - Wegen der heftigen Regenfälle am Freitag musste die Wasunger Feuerwehr mit zwei Löschfahrzeugen ausrücken. Eines fuhr nach Oepfershausen, das andere nach Wasungen. In beiden Orten waren die Kanäle durch die plötzlichen Wassermassen überlastet. Wie Stadtbrandmeister Steffen Schönstedt informierte, hatten sich die Fluten in Oepfershausen auf der abschüssigen Obere Silberbergstraße einen Weg gebahnt und waren in den Keller des Bewohners am Ende der Straße eingedrungen. Hier pumpte die Feuerwehr aus.

In Wasungen überflutete der Baustoffhandel der Firma Nothnagel an der B 19. Wie Feuerwehrmann Mario Kappel informierte, war er dort als Maschinist mit einem Teil seiner Kameraden am Fahrzeug, um das Wasser im Schacht herauszupumpen. Der andere Teil des Teams sorgte im Geschäft dafür, die Übeschwemmung zu beseitigen. Stadtbrandmeister Schönstedt kam mit Fahrzeug und Feuerwehrleuten aus Oepfershausen noch hinzu.

„So schlimm wie in Zella-Mehlis ist es bei uns aber nicht gekommen“, meinten die Wasunger Feuerwehrleute. Dort waren am Freitag Dutzende Keller mit Wasser vollgelaufen, darunter auch ein größeres Outlet-Geschäft.

In Kaltensundheim stand am Samstag ein neuralgischer Punkt unter Wasser: die Kreuzung von Mittelsdorfer Straße und der Hauptstraße, der Bundesstraße 285.

Ursache fürs „Absaufen“ waren auch hier Niederschläge, die zu einem Rückstau im Kanal führten. Der Feuerwehr Kaltensundheim, die mit zehn Kameraden im Einsatz war, blieb nichts anderes übrig, als die Mittelsdorfer Straße abzusperren und den Verkehr vor der Wasserlache umzuleiten. Die Feuerwehr war gegen 15.30 Uhr alarmiert worden. Der Wasserstand der Felda blieb übrigens aber fast im normalen Rahmen, hieß es. Unter Wasser stand auch die Baustelle der Brücke Untere Ecke in Frankenheim, eines der Dorferneuerungs-Projekte.  Hier rückte die  Freiwillige Feuerwehr allerdings nicht aus. sig/fr

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