Ilmenau - "Es sind meistens Menschen über 50 Jahre, eher sogar über 60", erklärte Ilmenau-Informationsleiterin Nancy Hampel, als es zur Stadtratssitzung am Donnerstagabend um touristisch motivierte Reisen und Zielgruppen in Ilmenau ging. Sie habe schon oft erlebt, dass ältere Menschen in der Ilmenau-Information standen und fragten, wie sie am besten auf den doch recht steilen Kickelhahn-Berg kämen, da sie nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Im neuen Tourismus-Konzept der Stadt Ilmenau spielen der Kickelhahn und der Lindenberg wichtige Rollen. Der Kickelhahn mit dem Goethehäuschen sei der "Leuchtturm", also das gefragteste Ausflugsziel in der Ilmenauer Region, sagte Hampel. Weitere stark nachgefragte Themen sind das Wandern und zunehmend Radfahren. Interessant für Urlauber sind auch alle Angebote rings um Goethe, die ebenso noch Wachstumspotenzial hätten wie die künftig geplanten Fahrten der Rennsteigbahn mit nostalgischen Dampfloks von Ilmenau über den Kamm des Thüringer Waldes. Noch mehr tun müsse man für Urlauber, die gern Rodeln wollen, wie man auch neue Angebote für Familien mit Kindern schaffen müsse - Nancy Hampel nannte beides unter der Rubrik "Wachstumsthemen".