Hildburghausen - Die Aufklärungsquote der erfassten Straftaten im Landkreis ist im Jahr 2018 erneut angestiegen. Den Zuwachs von 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich stuft Rene Schunk allerdings als "enorm" ein. Der Leiter der Polizeiinspektion Hildburghausen vermeldet dagegen im Rahmen der Pressekonferenz eine nahezu konstante Zahl der Straftaten. Der Anstieg beträgt gegenüber 2017 nur einen Fall auf 2147 Fälle. In Sachen Aufklärung ist die Polizeiinspektion Hildburghausen spitze im Bereich der Landespolizeiinspektion Suhl. Der Wert fällt aus Schunks Sicht mit 77,7 Prozent sogar "noch erfreulicher" aus, wenn er alle 2669 Fälle betrachtet, die sich im Landkreis Hildburghausen ereigneten. Dabei sind auch jene Straftaten berücksichtigt, welche die Kriminalpolizei verfolgte: Mord, Totschlag, Kapitaldelikte und Betrugsfälle mit hohem Ermittlungsaufwand fallen in den Zuständigkeitsbereich dieser Beamten der Polizeiinspektion Suhl. Das Gebiet St. Kilian, das seit Dezember komplett von der Polizeiinspektion Hildburghausen betreut wird, ist in der Statistik für das Jahr 2018 bereits berücksichtigt. In Thüringen liegt die Aufklärungsquote bei 66,1 Prozent, in der Landespolizeiinspektion Suhl bei 71 Prozent.
Hildburghausen Höchste Aufklärungsquote
Jan-Thomas Markert 09.04.2019 - 22:30 Uhr