Heldburg - Blauer Himmel, Sonnenschein, knapp 20 Grad. Das Wetter passt und die Veste Heldburg grüßt optisch und mit lautem Kanonendonner auch akustisch bereits aus der Ferne. Der Blick nach oben zeigt, ohne es ganz genau zu nehmen: Da sind einige Höhenmeter zu bewältigen bis zum altehrwürdigen Gemäuer, das auf einem 403 Meter hohen Phonolitfelsen steht und weit in das Heldburger Unterland sichtbar ist. Doch den anstrengenden Weg zur "Fränkischen Leuchte", von der früher in Gefahrensituationen den Nachbarburgen Feuerzeichen gegeben wurden, nehmen am Samstagnachmittag nur wenige zu Fuß in Angriff. Die meisten der Tausenden Besucher des Mittelalterfestes im altehrwürdigen Gemäuer nutzen das körperlich weniger fordernde Angebot der Veranstalter. Sie parken ihre Autos mit Kennzeichen von wie Augsburg bis Z wie Zwickau auf den dafür ausgewiesenen Flächen und steigen nach einem kurzen Fußweg in den kostenlosen Shuttle-Bus ein, der alle halbe Stunde startet.
Heldburg Im historischen Gemäuer spielt die Fantasie eine Hauptrolle
Jan-Thomas Markert 16.09.2018 - 22:28 Uhr