Handball-Thüringenliga Vladimir Dimic vor Rückkehr nach Suhl

Vom Gegner oft kaum zu halten: Vladimir Dimic (vorne). Foto: Sascha Bühner/Sascha Bühner

Gleich in seiner ersten Saison für die SG Suhl/Goldlauter wurde Vladimir Dimic zum wertvollsten Spieler der Thüringenliga-Handballer. Dann verließ er den Klub aus beruflichen Gründen. Nun plant er sein Comeback.

Suhl - Nach dem überraschenden Weggang von Trainer Thomas Zingler deutet sich bei der Spielgemeinschaft Suhl/Goldlauter in diesen Tagen eine erfreuliche Nachricht für den Kader der neuen Saison in der Handball-Thüringenliga an. Der frühere Regisseur der Mannschaft, Vladimir Dimic, steht vor einem Comeback im Trikot der Suhler Handballer. Das gab HSG-Suhl-Präsident Remó Gerstenberg am Mittwoch im Gespräch mit Freies Wort bekannt.

Demnach sei der Serbe vor zwei Wochen zu einem Bewerbungsgespräch in Suhl gewesen. Dimic war im Sommer 2020 in seine Heimat zurückgekehrt, um sein Studium zum Öl- und Gas-Ingenieur zu beenden. „Sein Studium ist fertig und wir haben hier eine Firma gefunden, wo er das zumindest theoretisch anwenden kann“, freut sich Remó Gerstenberg und ergänzt: „Er möchte zurück nach Suhl, denn er hat sich hier sehr wohl gefühlt.“

Vladimir Dimic kam 2019 als damals 25-Jähriger von Roter Stern Belgrad nach Thüringen und avancierte mit 147 Toren in 17 Partien gleich in seiner ersten Spielzeit zum erfolgreichsten Werfer der Thüringenliga. Die Saison 2019/20 beendete die SG Suhl/Goldlauter auf Platz drei, was, wie Ex-Trainer Thomas Zingler erst kürzlich bemerkte, vor allem auch Dimics Verdienst gewesen sei.

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