Längst hat der "Macher" - ein Wörtchen was er gar nicht so gerne hört - den Turbo eingeschaltet. Peter Wicklein, noch immer Jazz-Optimist, noch immer Inspirator und noch immer der "Antreiber" hinter den Kulissen, werkelt sich "im Crescendo", wie er sagt, dem diesjährigen Festival entgegen: Der Prolog ging schon im September über die Bühne, am 3. November geht es dann richtig los. Das Telefon ist in diesen Tagen das wichtigste Handwerkszeug Wickleins: Andauernd vibriert und tutet es, weil eben ein fünftägiges Festival eine unglaubliche Menge an "Kleinkram" mit sich bringt, der besprochen werden will. "Ich bin ein Mensch, der alles, was sich vorher regeln lässt, auch vorher regelt", sagt Peter Wicklein. Das kann für andere ganz schön nervend sein, aber so hat er 30 Jahre lang erfolgreich Jazztage (mit) organisiert. Er weiß, es ist besser, auch die kleinen Dinge nicht dem Zufall zu überlassen. Nichts würde ihn mehr stören, als bliebe bei Künstlern wie Publikum ein schlechter Eindruck hängen. Und im Übrigen lobt er immer wieder Vereinschefin Ingrid Faber, als Organisationstalent und wohl wichtigste Person hinter den Kulissen. Die Neustädterin wird im kommenden Jahr auch schon 25 Jahre mit dabei sein.
Feuilleton Im "Crescendo" zur Eröffnung
Von Peter Lauterbach 19.10.2016 - 00:00 Uhr