Wo, wenn nicht im schießlastigen Einzel, in dem Fehlschüsse gleich mit einer Strafminute belegt werden, kann man dieser erdrückenden Übermacht der Biathlon-Männer aus Norwegen überhaupt noch begegnen? Das dachten sich am Mittwochabend wohl alle anderen 95 Starter, die neben den sechs Assen aus dem Land der Fjorde im WM-Rennen über 20 Kilometer an der Startlinie standen. Doch am Ende waren die Skandinavier wieder einmal nicht zu schlagen. Genauer gesagt die beiden Bö-Geschwister Johannes Thingnes und Tarjei, die sich Gold und Silber brüderlich teilten. Damit haben die Norweger acht von neun der bisher in Mähren zu vergebenden Einzelmedaillen unter sich ausgemacht.