Auf dem anderen Gipfel der Rhön, auf der Hohen Geba, hat Wirt Silvio Vollstädt sich mittlerweile in seiner Grillhütte so eingerichtet, „dass ich da ganz autark arbeiten kann“. Hier gibt es etwas für den Wanderer, ein To-go-Angebot mit Bratwurst oder Kaffee und Kuchen aus dem Dorf. Geöffnet ist aber immer nur bei schönem Wetter an den Wochenenden, von 10 bis 18 Uhr. „Mehr lohnt sich nicht“, sagt der Wirt, auch mit Blick auf die jetzigen und vielleicht weitere Lockerungen. Ja, die Bevölkerung warte auf erweiterte Öffnungen, etwa auch der Innengastronomie. „Aber so wie sich das die Regierung vorstellt, Hebel rum und los, geht es gar nicht“. Auch ihn plagt das Personalproblem. „Das Personal, und das ist ja legitim, hat sich über die lange Durststrecke andere Jobs gesucht. Jetzt bin ich wieder auf der Suche nach Mitarbeitern“. Gern würde er erneut Veranstaltungen wie das Schlachtfest auf der Geba oder den Indoor-Weihnachtsmarkt anbieten. Ob es sie wirklich geben wird, das hängt aber nicht nur von den Inzidenzwerten, sondern von noch vielem anderen mehr ab. eh/fr