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Becken wohl nicht am Sperrhügel

Floh-Seligenthal - Die Planungen für das Pumpspeicherwerk Tambach-Dietharz gehen in eine neue Runde. Floh-Seligenthals Bürgermeister Peter Fräbel (FDP) wird in der kommenden Woche an einer Anhörung in Erfurt teilnehmen.

Floh-Seligenthal - Die Planungen für das Pumpspeicherwerk Tambach-Dietharz gehen in eine neue Runde. Floh-Seligenthals Bürgermeister Peter Fräbel (FDP) wird in der kommenden Woche an einer Anhörung in Erfurt teilnehmen. "Als Nachbargemeinde sind wir gefragt", sagte Fräbel, der dort für den Tausch der Schmalwassertalsperre gegen die Ohratalsperre werben will, wie Gemeinderat Andreas Trautvetter (CDU) ihn angeregt hat. Wenn die Ohratalsperre Pumpspeicherwerk und keine Trinkwassertalsperre mehr wäre, könnte Oberhof billiger bauen, da die Schutzzonen entfielen. Zudem gebe es im Zulauf der Schmalwassertalsperre fast nur Natur. Das Wasser sei also sauberer.

Der Sperrhügel, den Trautvetter schon vor Monaten als Standort für das Oberbecken eines Pumpspeicherwerkes Schmalwasser nannte, sei wohl aus dem Rennen. In der Favoritenstellung steht nach den vorliegenden Planungen der Wachsenrasen. Im Projekt seien rund zwei Kilometer entlang dem Rennsteig schraffiert. "Das heißt nicht, dass das Oberbecken zwei Kilometer lang wird. Aber einschließlich der Außenanlagen käme es wohl hin", so Fräbel.

Diese Variante werde wohl die Kritik der Geschichtsfreunde provozieren. "Die Anlagen würden praktisch an den denkmalgeschützten Rennsteig heranreichen", so der Bürgermeister. Wie weit die Experten bei ihren Untersuchungen für Standorte eines Pumpspeicherwerkes in Floh-Seligenthal vorangekommen sind, ist nicht bekannt. Fräbel bestätigte den Eindruck, in der Großgemeinde gebe es eine positive Grundstimmung für die Energiewende. Etliche Bürger sähen den Bau eines Pumpspeicherwerkes recht positiv, wegen der zu erwartenden Steuereinnahmen. "Ich selbst bin auch nicht dagegen. Denn irgendwo müssen Anlagen gebaut werden, die in Norddeutschland erzeugten Windstrom speichern. Und wir können nicht sagen: Bitte überall, aber nicht bei uns", betonte er. Es sei aber auch nicht so, dass die Gemeinde um ein Pumpspeicherwerk kämpfe. Ob es dann wirklich eine Geldschwemme gebe, könne niemand sagen. Aber es sei ja auch noch völlig unklar, ob überhaupt ein Werk in der Großgemeinde entsteht. th

    
    

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