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Ermittlungen
Unbekannte verschandeln Merkel-Plakate

Etwa 150 von 250 Plakaten zum Besuch der Kanzlerin am 26. August in Ilmenau sind von Unbekannten manipuliert worden. Sebastian Lenk, Sprecher der CDU Thüringen, schätzt den reinen Sachschaden auf etwa 1000 Euro.

Von Jennifer Brüsch
  • Die Aufkleber werden nun von den manipulierten Plakaten entfernt. Foto: b-fritz.de
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Ilmenau/Gotha - Manchen Autofahrern und Passanten wird aufgefallen sein, dass am Mittwoch zahlreiche Plakate, die den Besuch von Kanzlerin Angela Merkel am 26. August in Ilmenau ankündigen, verschandelt worden sind.

"Nicht nur in Ilmenau, auch in Gotha waren Vandalen am Werk und haben etwa 150 der 250 aufgehängten Plakate manipuliert", sagt Sebastian Lenk, Sprecher der CDU Thüringen, auf Nachfrage. Statt der Aufschrift "Die Kanzlerin kommt" ist "Die Kanzlerin kotzt" zu lesen gewesen. Lenk geht, wie er gegenüber Freies Wort mutmaßt, von einer Auftragsarbeit aus - sei der Aufwand, den die Unbekannten für die Manipulation doch betrieben hätten, ein sehr hoher. Schriftart und Farben passten so genau zum Original, dass das Plakat auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich aussah. "Hierbei handelt es sich um einen Straftatbestand, die Polizei ermittelt", meint Lenk.

Auf Nachfrage bei der Landespolizeiinspektion Gotha erklärt Sprecherin Karin Köhler, dass es sich um "Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund" handle. Einer Kollegin von der Polizei seien die verunstalteten Plakate am Mittwochvormittag aufgefallen. So auch einigen Lesern von Freies Wort, die die Manipulation als "unvernünftige Aktion" von "Kindsköpfen" bezeichnen. "Ich bin sehr entsetzt, wie durch diese Aktion Politiker verunglimpft werden. Das hat nichts mit einem fairen Wahlkampf zu tun, für den ich nochmal werben möchte. Unser Verständnis ist es, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen und nicht mit Beleidigungen und Sachbeschädigung", sagt CDU-Bundestagsabgeordneter Tankred Schipanski. Hinweise nimmt die PI Arnstadt Ilmenau unter 03677/6010 sowie die LPI Gotha unter 03621/781124 entgegen.

Zum Besuch der Kanzlerin in der Goethestadt erwarte man laut CDU-Sprecher zwischen 3000 und 4000 Besucher. "Leider ist das Bild der Veranstaltung nun getrübt. Außerdem muss das Sicherheitskonzept neu überdacht und der geplante Einsatz von Polizeikräften verstärkt werden", so Lenk. Den reinen Sachschaden schätzt er auf knapp 1000 Euro.

    
    

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