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Regionalsport

Volleyballerinnen wollen Ihr knatterndes bestes Stück

Die sportlichen Damen vom VfB Suhl Lotto Thüringen suchen für Fotomotive knatternde Stars und eine ganze Vogelschar. Sie wollen sich für den neuen VfB-Kalender und Autogrammkarten auf Simson-Zweirädern ablichten lassen und suchen dazu Ihr "bestes Stück".



Die sportlichen Suhler Volleyball-Damen suchen für den neuen VfB-Kalender knatternde Fotostars - quasi von Schwalbe, Spatz und Star die ganze Vogelschar.   Foto: frankphoto.de/Montage

Suhl - Auf der Facebook-Seite des Vereins suchen die Damen Simson-Besitzer, die ihr aufpoliertes "bestes Stück" als Fotomotiv für den neuen VfB-Kalender, neue Autogrammkarten sowie neue Mannschaftsfotos zur Verfügung stellen. Wer Lust hat, seine "Simme" mit den jungen Frauen zu verewigen, kann sich bis  per E-Mail melden. Eine Fachjury wird die Gewinner laut Verein auswählen. Bewerbungen sollen mit Angabe des Namens, Wohnortes, einer kurzen Beschreibung des Mopeds sowie einem Foto davon an  presse@vfb-suhl.de  gesendet werden. Einsendeschluss ist Freitag, der 09. August 2019.

Die Gewinner werden nach Angaben des Vereins auf den neuen Drucksachen neben ihrer Simson namentlich erwähnt und bekommen zudem eine Eintrittskarte für das erste Saison-Heimspiel gegen Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin am 12. Oktober.

Wenn im Oktober die neue Saison der 1. Volleyball-Bundesliga startet, wird es allerdings auf den Hintern der sportlichen Damen vom VfB Suhl keine "Prachtregion"-Werbung mehr geben. Der Landkreis verlängert den Werbevertrag mit dem Verein nicht..

Der Werbeslogan "Prachtregion.de" auf den Shorts der Damen hatte deutschlandweit für Furore gesorgt. Damit bewarb der Landkreis die touristischen und wirtschaftlichen Reize der Region. Die meisten fanden es witzig, auch die Spielerinnen selbst. Und Christopher Eichler, Pressesprecher des Landratsamtes, freute sich diebisch über "reichlich po-sitive Resonanz". Doch es gab auch Vorwürfe der "sexistischen Werbung". Die griff auch der Werberat auf, der dem Landkreis eine öffentliche Rüge aussprach. Erst jüngst vergab eine Frauenrechtsorganisation dafür den Negativ-Preis "Zorniger Kaktus".

Die Schelte ist jedoch nicht der Grund für das Ende der Popo-Werbung. Nach Auskunft der Landrätin Peggy Greiser konnte nicht ausreichend vermittelt werden, dass ein Verein außerhalb der Kreis-Grenzen mit Kreisgeldern unterstützt wird. "Wir hatten das nicht getan, um einem Verein zu helfen. Wir haben Werbefläche gekauft, um auf unsere Region aufmerksam zu machen. Doch das ist nicht bei jedem so angekommen", sagte Greiser. Ihren Worten zufolge wird der Kreis auch künftig als Prachtregion werben. "Der Slogan ist gut eingeschlagen." Sie könne sich gut vorstellen, dass künftig Vereine aus dem Landkreis diese Werbung tragen, so die Landrätin. Auch etliche Fanartikel mit dem Slogan gibt es. Zum 25-jährigen Bestehen des Landkreises Schmalkalden-Meiningen in diesem Jahr wurde von der Rhönbrauerei in Kaltennordheim ein "Pracht-Bräu" kreiert. hi/cob

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Veröffentlicht am:
01. 08. 2019
12:13 Uhr

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01. 08. 2019
12:13 Uhr



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