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Unaufhaltbare Talfahrt: Nächste 0:3-Pleite des VfB Suhl

Die Talfahrt des VfB Suhl geht weiter. Anstatt für eine Überraschung zu sorgen, geht der Volleyball-Bundesligist auch in Potsdam mit 0:3 unter.



Wenig gelungene Aktionen: Der VfB-Block, rechts sichert Zuspielerin Taylor Bruns ab, kann den Angriff nicht entschärfen.	Foto: Bernd Gartenschläger
Wenig gelungene Aktionen: Der VfB-Block, rechts sichert Zuspielerin Taylor Bruns ab, kann den Angriff nicht entschärfen. Foto: Bernd Gartenschläger  

Potsdam/Suhl - Wieder nichts: Die Volleyballerinnen des VfB Suhl müssen sich auch beim SC Potsdam mit 0:3 (18:25, 20:25, 22:25) geschlagen geben.

Bereits im ersten Satz in der MBS-Arena zu Potsdam wurde deutlich, warum der VfB Suhl da steht, wo er aktuell steht, nämlich noch sieglos am unteren Tabellenende. Es ist nicht so, dass die Mannschaft von Mateusz Zarczynski nicht kämpfte, das tat sie gewiss. Etwa, als sie vom 4:8-, 6:9- und später 11:16-Rückstand auf 13:16 herankam, also durchaus auch Punkte in Serie erzielen konnte. Allein, diese kleinen Erfolgserlebnisse waren den VfB-Spielerinnen nicht auf Dauer vergönnt. Vielmehr ließen sie sich, so schien es zumindest, wieder hängen, ihre Körpersprache sah nicht danach aus, die vorangegangene Aufholjagd auch zu einem guten Ende bringen zu wollen. Zu selten gelungene Angriffe, etwa von Diagonalspielerin Tereza Patockova oder den beiden Außenangreiferinnen Hester Jasper und Anniek Siebring. Zu selten auch die Vorstöße über die Mitte von McKenzie Jacobson.

So hatte der SC Potsdam keine Mühe, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Und auch im zweiten verging nicht viel Zeit, ehe die Gastgeberinnen ihre ersten Satzbälle hatten. Zuvor hatte der VfB sogar schon mit 13:21 zurückgelegen. Doch plötzlich sollte aus Suhler Sicht doch noch etwas gehen, holte der VfB doch Punkt um Punkt auf, ehe Potsdams Trainer Naranjo Hernández, Guillermo zu einer Auszeit gezwungen war. Die sollte sich auszahlen, sein Team machte schließlich den Punkt zum 25:20. Auch der zweite Satz war also für den VfB Suhl verloren. Wieder einmal. Schwer vorstellbar, dass die Gäste nun noch einmal ins Spiel zurückkommen würden.

Im dritten Durchgang wiederum wurde deutlich, warum der SC Potsdam da steht, wo er steht. Der Tabellenvierte spulte sein Programm routiniert runter und musste, auch wegen der geringen Gegenwehr der Suhlerinnen, nur das Nötigste unternehmen, um zum Erfolg zu kommen.

Gleiches, aus Sicht des VfB ernüchterndes Szenario wenig später, nachdem der VfB vom 7:11-Rückstand zum 13:13 ausgeglichen hatte. Anstatt daraus ein Fünkchen Selbstsicherheit zu schöpfen, gaben die Gäste die folgenden drei Punkte ab. Und dann noch einmal: Der VfB glich nach 13:16 zum 17:17 und 18:18 aus; wer aber auf 20:18 davonzog, war der SC Potsdam. Zumindest sah es nun nach einer gewissen Portion Spielwitz und Einsatzfreude beim VfB aus.

Und ein Stück weit auch danach, dass sich die Suhlerinnen nun nicht mehr so leicht geschlagen geben wollten, wie die enge Schlussphase beweisen sollte. Am Ende mussten sie die Punkte aber erneut in fremder Halle lassen und einmal mehr mit leeren Händen nach Hause fahren.

"Im Block haben wir heute teilweise richtig gute Aktionen gezeigt, dann aber leider die Punkte nicht gemacht", sagte Mateusz Zarczynski nach der 70-minütigen Partie. "Bei uns spielt sich alles im Kopf ab, da hat es einfach noch nicht klick gemacht."

Am Samstag bestreitet seine Mannschaft das Pokal-Viertelfinale gegen die Roten Raben Vilsbiburg, bis dahin sollte es dann endlich klick gemacht haben. clf

 

Suhl: Startformation: Patockova, Jasper, Siebring, Watson, Jacobson, Bruns; Tauchert (Libera); eingewechselt: Steger, Foucher, Ciganikova - Zuschauer: 500

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Veröffentlicht am:
21. 11. 2019
22:46 Uhr

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21. 11. 2019
22:46 Uhr



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