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Lokalsport Suhl

Ein mickriges Tor fehlt

Unglücklicher kann man nicht ausscheiden: Ein Tor fehlt dem Vorjahreszweiten Goldlauter beim Großen Rennsteigpokal zum Einzug in die K. o.-Runde. Den Pott holt eine Aushilfe: der FC Coburg.



Über fünf Stunden Fußball, 96 Tore in 18 Spielen, sehen die 400 Fans beim 24. Großen Rennsteigpokal in Neuhaus. Im Auftaktspiel gewinnt der FSV Goldlauter (grün) gegen Steinach mit 3:2. Weiter kommt aber der Gegner.	Foto: N. Kleinteich
Über fünf Stunden Fußball, 96 Tore in 18 Spielen, sehen die 400 Fans beim 24. Großen Rennsteigpokal in Neuhaus. Im Auftaktspiel gewinnt der FSV Goldlauter (grün) gegen Steinach mit 3:2. Weiter kommt aber der Gegner. Foto: N. Kleinteich  

Neuhaus am Rennweg - Am Ende fehlte dem FSV Goldlauter am Freitag ein mickriges Törchen, um ins Halbfinale beim 24. Großen Rennsteigpokal in Neuhaus am Rennweg einzuziehen. So war das Ausscheiden nach der Vorrunde nicht nur eng, sondern auch bitter. Aber mit hauchdünnen Ausgängen in Neuhaus kennen sich die Wopper, die vom gut gelaunten Reiner Müller betreut wurden, ja aus. Im Vorjahr marschierte die Crew um Wohlfahrt und Co. bis ins Finale, das ärgerlicher nicht hätte laufen können. Diesmal allerdings war nach der Vorrunde Schluss.

Stimmen zum Großen Rennsteigpokal

René Knie, Spielertrainer FC Coburg:

Wir danken zunächst für die Einladung, gern sind wir nach Neuhaus gekommen. Es war eine Super-Organisation und ein spannendes Turnier. Wir freuen uns über den Sieg gegen Sonneberg, kommen gerne wieder und wollen nächstes Jahr den Pokal verteidigen.

Ronny Röhr, Trainer 1. FC Sonneberg:

Die beiden besten Teams standen in einem gutklassigen Finale. Etwas kurios die vielen Zeitstrafen in der Schlussphase. Nach dem Glück im Vorjahr war diesmal das Pech auf unserer Seite, das ist eben Fußball. Natürlich kommen wir 2021 wieder.

Holger Wilhelm, Zuschauer:

Die beiden besten Mannschaften haben sich durchgesetzt. Coburg überzeugte fußballerisch am besten. Sonneberg war im Finale ein gleichwertiger Gegner. Natürlich waren bei den einzelnen Mannschaften Klassenunterschiede zu sehen. Insgesamt ein prima Turnier. Es war fair, keine Verletzten, das Fußballspielen stand im Vordergrund. khs

 

0:6 gegen die Bayern

 

Natürlich ist es müßig, darüber zu philosophieren, ob nun die 0:6-Niederlage gegen den späteren Turniersieger FC Coburg ein Tor zu hoch oder der 6:0-Sieg gegen die SG Oberweißbach/Unterweißbach ein Tor zu niedrig ausfiel. Oder ob einer der besten Torschützen der letzten Rennsteigpokal-Auflage, Jens Kühnstein, vielleicht für das alles entscheidende Wopper-Törchen mehr gesorgt hätte, wenn er am Freitag nicht zum schon lange vorher gebuchten Familienurlaub in Berlin gewesen wäre.

Fakt ist, dass wegen des besseren Torverhältnisses Steinach ins Halbfinale einzog und die Wopper auf Platz drei verwies. Pech auch, dass der Turniermodus nicht den direkten Vergleich als Zünglein an der Waage bei Punktgleichheit vorsieht. Im allerersten Turnierspiel schlug Goldlauter nämlich das Team aus der Landesklasse mit 3:2. Coburg gewann die Gruppe.

So mussten sich die FSV-Kicker mit dem Spiel um Platz fünf gegen die Gastgeber der SG Lauscha/Neuhaus anfreunden. Klar, die Halle stand hinter den Kickern der Spielgemeinschaft, die sich zwischen all den höherklassigen Mannschaften ordentlich verkauft hat und sogar auch gegen Goldlauter die Nase vorn hatte. Nach der regulären Spielzeit - immerhin 14 Minuten - stand es 2:2 und so musste das Neun-Meter-Schießen her. Lauscha behielt die Nerven und gewann im Platzierungsspiel, auch wenn das letztlich nur symbolischen Wert hat.

Den Turnierausgang machten die beiden besten Mannschaften an diesem Abend, der 1. FC Sonneberg und der FC Coburg, unter sich aus. Dabei standen die Bayern eigentlich gar nicht auf der Turnierplan, sprangen aber kurzerhand ein, als Oberligist Martinroda wenige Tage vor dem Rennsteigpokal absagen musste.

Der spontane Ausflug ins Nachbarbundesland war geldwert: In einem Herzschlagfinale setzten sich die Vestekicker durch und erspielten sich so 1000 Euro Preisgeld. Das Endspiel gegen Sonneberg bot Dramatik pur. In nun zweimal zehn Minuten schoss bei dem ein oder anderen Zuschauer der Puls sicher hin und wieder in bedenkliche Bereiche. Zeitstrafen, Aluminium, fünf Treffer - an Ereignissen mangelte es nicht. Kurz vor Mitternacht war Landesligist Coburg schließlich der strahlende Sieger.

Das Überraschungsteam des Turniers war jedoch eine andere Mannschaft: der SC 07 Schleusingen. Im kleinen Finale sicherte sich der Kreisoberliga-Aufsteiger den Bronzerang. Es war eine gelungene Premiere beim prestigeträchtigen Duell auf dem Rennsteig. Die Kreisstädter aus Hildburghausen hingegen griffen nicht in die Turnierentscheidung ein. Einzig Eintracht-Torwart Julius Geyling war vom Stamm der Landesklasse-Elf dabei, während sich sonst die Jungs der Reserve beweisen durften. Nico Meyer, der die Hildburghäuser betreute, erklärte nach Platz sieben, warum mehr nicht möglich war: "Ursprünglich war ja unsere erste Mannschaft geplant, die ihre Teilnahme aufgrund des XXL-Cups am Samstag aber absagen musste." fix/kt

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Veröffentlicht am:
12. 01. 2020
21:40 Uhr

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12. 01. 2020
21:40 Uhr



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