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Lokalsport Sonneberg

Doppelter Derbysieg

Die einen leiden unter der Doppelbelastung, die anderen haben so gleich doppelt Grund zu feiern: Die SG 1951 gewinnt am Sonntag beide Stadtderbys gegen Sonneberg-West.



Schon wieder oben auf: Der Aufsteiger aus Schleusingen (blau-gelbe Trikots) um Kapitän Christian Zetzmann (rechts) fährt mit einem 2:1-Erfolg in Haina den zweiten Sieg in Folge in der Fußball-Kreisoberliga ein.	Foto: frankphoto.de
Schon wieder oben auf: Der Aufsteiger aus Schleusingen (blau-gelbe Trikots) um Kapitän Christian Zetzmann (rechts) fährt mit einem 2:1-Erfolg in Haina den zweiten Sieg in Folge in der Fußball-Kreisoberliga ein. Foto: frankphoto.de  

Sonneberg - Wie geht man ein Stadtderby an, wenn eigentlich bereits vorher feststeht, dass die eigenen Kräfte derzeit einfach nicht ausreichen, um dem Gegner auch nur annähernd gefährlich werden zu können? Das 1:5 (0:3) gegen Stadtrivale SG 1951 Sonneberg sei verdaut, sagt Sonneberg-West-Coach Sven Brückner einen Tag nach der Niederlage im Wolkenrasen. Zerknirscht hört sich Brückner dennoch an. "Es ist momentan einfach schwierig ... das Leistungsvermögen der Mannschaft. Die vielen Ausfälle."

Am Sonntagnachmittag wird der personelle Engpass bei der Germania besonders augenfällig. Denn was den Fußball-Fan freute - dass zweieinhalb Stunden vor dem Anstoß sich bereits die Reserven beider Kreisoberligisten duellierten - verlangte den West-Akteuren eine Menge ab. Denn während bei der SG 51 mit Hannes Sollmann nur ein Reservekicker zu einem Kurzeinsatz kommt, muss bei Sonneberg-West Moritz Popp gleich von Anfang an ran, obwohl er schon 90 Minuten Fußball vom ersten Derby in den Knochen hat. Popp spielt in der zweiten Partie exakt 44 Minuten. Hätte auch noch länger, wenn er sich nicht ohne Gegnereinwirkung schwer am Knie verletzt hätte.

So hat die SG 51 von Beginn an leichtes Spiel - und den Wind aus dem Vorspiel im Rücken: Das hatte man mit einem Strafstoß in der 94. Minute von einem 2:3 noch zu einem 4:3-Sieg gedreht. In der Begegnung der ersten Garden macht die SG 51 so weiter: "Wir haben in der ersten Halbzeit viele Chancen herausgespielt", freut sich SG-Trainer Stephan Wild. Mit 0:3 nach 45 Minuten ist die Germania noch gut bedient. Das Schema zum SG-Erfolg ist meist das gleiche: Über die Außen kommt der Ball in die Mitte, von wo aus Sebastian Wenke und zweimal Robert Fritzlar vollenden.

Dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen ist, weiß auch Sven Brückner. Erst als der Landesklasse-Absteiger nach etwas mehr als einer Stunde mit fünf Toren in Front liegt, zeigt er Mitleid und drosselt das eigene Engagement. Und zumindest für einen West-Spieler gibt es noch ein einigermaßen versöhnliches Ende: Steffen Lippmann gelingt Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer. Der Rechtsfuß macht damit sein Eigentor - das gar kein richtiges war, wie SG-Trainer Wild betont - wieder wett. Lippmann bekam in der 66. Minute einen Kopfball von Fritzlar an die Schulter. Von dort prallte der Ball ins Tor - wäre aber auch ohne Lippmanns Hilfe dort gelandet. Aber das passte irgendwie zum Derbysonntag.

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Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
20:50 Uhr

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Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
20:50 Uhr



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