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Es herrscht Zufriedenheit

Rang zwei hinter dem FC Steinbach-Hallenberg in der Abschlusstabelle der Fußball-Kreisoberliga Rhön-Rennsteig steht für die SG Kalten/Rhön als besten Vertreter des Altkreises Meiningen.



Dauerbrenner in der Rhön: Danny Reuchsel (hinten, im Duell mit dem Steinbach-Hallenberger Martin Pivarci) gehört in der Defensive der SG Kalten/Rhön zu den Stabilitätsgaranten.	Foto (Archiv): Scheidler
Dauerbrenner in der Rhön: Danny Reuchsel (hinten, im Duell mit dem Steinbach-Hallenberger Martin Pivarci) gehört in der Defensive der SG Kalten/Rhön zu den Stabilitätsgaranten. Foto (Archiv): Scheidler  

Kaltensundheim - Damit sind die Verantwortlichen aus Kaltenwestheim und Kaltensundheim sehr zufrieden. "Wir haben unser Saisonziel erreicht. Der Aufstieg war nie ein Thema für uns", so Dennis König, der mit Thomas Greifzu das Trainergespann der Rhöner bildet.

Es war wie im Vorjahr für die Spielgemeinschaft aus der Rhön eine Saison ohne große Ausreißer nach oben und unten. Von der Tabellenführung nach den ersten beiden Spieltagen ging es dann zwar abwärts und auch nicht mehr zurück in diese Höhen, aber schlechter als Rang sechs (7. Spieltag) waren die Akteure aus der kalten Rhön nie platziert. Als sie am 19. Spieltag auf den Vizerang kletterten, den sie danach nicht mehr abgaben, war die Meisterschaft zwar noch nicht entschieden, aber ein Angriff auf die Steinbach-Hallenberger wegen deren souveränem Auftreten nicht mehr möglich.

Lange konnte dennoch dem späteren Kreismeister aus Steinbach-Hallenberg Paroli geboten werden. Auch wurde diesem am 16. Spieltag eine von dessen nur zwei Heimniederlagen (0:2) beigebracht. "Daran waren die Steinbacher selber schuld. Wir mussten auf dem Hartplatz spielen. Der liegt uns, weil er kleiner ist als die Rasenplätze auf dem Köpfchen und in Herges, aber besser. Wir haben da auch einen guten Tag erwischt und konnten sie so schlagen", frohlockt König. "Dafür waren wir im Hinspiel klar unterlegen und wurden fast schon vorgeführt."

Der Rückstand zum Primus der Liga betrug nach der Hinrunde vier Zähler und er wuchs im weiteren Saisonverlauf nur um zwei Punkte. Das zeigt, dass die Rhöner ein ähnlich überragendes Frühjahr gespielt haben wie der verdiente Kreismeister, die Männer aus dem Haseltal. "Ich denke, dass das auch daran lag, dass wir in der ersten Halbserie auch etwas Verletzungspech hatten. Nach der Winterpause waren wir breiter aufgestellt", so König. "Wir als Trainerteam sind auch mit der Spielweise der Mannschaft sehr zufrieden. Da hat die Truppe wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Vor allem haben wir besser gegen tief stehende Mannschaften agiert", analysiert der Kaltensundheimer. "Aber das ist ein Weg, den wir noch weitergehen müssen. Da gibt es immer noch Potenzial für Verbesserungen. König zeigte sich auch zufrieden, was die Integration junger Spieler in den Kader der Rhöner angeht.

Die fairste Mannschaft

Auffallend war, dass sich in Sachen Heimstärke etwas getan hat. In der Spielzeit 2017/18 wurden 28 Punkte in heimischen Gefilden und 25 auswärts erkämpft. Im Jahr zuvor noch waren es zu Hause 21 und auswärts 30 Zähler. Positiv fielen die Männer des Trainergespanns König/Greifzu auch in Sachen Fairplay auf. Nur 31 Gelbe Karten und ein Gelb-Roter Karton bedeuten Rang eins in dieser Wertung, was vom KFA sicherlich noch gewürdigt wird.

Allgemein sah König die Kreisoberliga von ihrer Spielstärke her zweigeteilt. "Hinter Steinbach-Hallenberg gab es ein breites Verfolgerfeld auf ähnlichem Niveau. Da hat aber Dreißigacker in der Hinrunde etwas über seinen Möglichkeiten agiert und Struth-Helmershof dagegen zunächst weit darunter. Das hat sich in der Rückrunde umgekehrt. Sehr gut sind im Frühjahr Jüchsen und noch besser sogar Walldorf aufgetreten", so Dennis König. "Andererseits gab es Mannschaften, die nicht mithalten konnten. Neben den beiden Absteigern war das auch Dietzhausen und Floh-Seligenthal.

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Ralf Ilgen

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Veröffentlicht am:
25. 07. 2018
00:41 Uhr

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Ralf Ilgen

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25. 07. 2018
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