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Lokalsport Hildburghausen

Und plötzlich läuft es

Mit einem 4:0-Sieg über die SG Gospenroda klettert Eintracht Hildburghausen am 5. Spieltag der Fußball-Landesklasse um vier Plätze nach oben. Auch dank des Doppelpacks des wieder genesenen Sandro Eichhorn.



Wieder da und gleich ein Doppelpack: Die SG Gospenroda bleibt Sandro Eichhorns (rechts) Lieblingsgegner.
Wieder da und gleich ein Doppelpack: Die SG Gospenroda bleibt Sandro Eichhorns (rechts) Lieblingsgegner.  

Hildburghausen - Das Vorhaben der Gäste aus Westthüringen war von Beginn an klar ersichtlich. Hinten stabil stehen und in erster Linie einen Gegentreffer verhindern und so irgendwie einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen. Die Spielgemeinschaft Gospenroda/Dippach war mit dem letzten Aufgebot nach Hildburghausen gereist. Der Mannschaft von Trainer Norbert Leischner fehlten gleich sechs Stammkräfte. Sein Team spielte erstmals überhaupt mit einer Vierer-Abwehrkette. Unter diesen Umständen machten die Gäste ihre Sache aber gar nicht mal so schlecht.

Trainerstimmen

Mario Lochmann, Trainer von Eintracht Hildburghausen: "Wir haben uns heute lange sehr schwergetan. Vor allem im ersten Durchgang. Wir haben uns nicht an das gehalten, was wir uns für diese Partie vorgenommen haben. Das spielte dem Gegner in die Karten. In der zweiten Hälfte haben wir es dann bessere gemacht. Mit dem 1:0 ist das Spiel komplett auf unsere Seite gekippt."

 

Norbert Leischner, Trainer der SG Gospenroda: "Wir haben mit unserer Rumpfmannschaft eine gute erste Hälfte gespielt. Mit dem 0:0 waren wir beim Seitenwechsel zufrieden. Wir müssen dann zu Wiederbeginn bei unserer hundertprozentigen Möglichkeit in Führung gehen. Mit der Verletzung und der Auswechslung von Glock ist unser Abwehrverhalten komplett zusammengebrochen."

 

Allerdings wählte die Eintracht auch den falschen Angriffsmodus. Lange Bälle in die Spitze erwiesen sich als das falsche Rezept. Dies monierte auch Eintracht-Trainer Mario Lochmann: "Wir haben uns 14 Tage im Training auf Gospenroda vorbereitet. Den Ball flach und schnell zum Mitspieler, im Mittelfeld den Ball prallen lassen und weiter über die Flügel. Und was machen wir? Heute kommen die ersten zehn Bälle alle hoch nach vorne."

 

Dennoch hatte Hildburghausen in Person von Martin Schleicher die Führung auf dem Fuß. Seinen Lupfer über den Keeper klärte Benjamin Glock artistisch auf der Torlinie. Und obwohl der Ball nicht im Tor war, war diese Situation mit spielentscheidend. Denn der Abwehrorganisator der Gäste verletzte sich hier und musste später raus.

Die größte Möglichkeit im Spiel zur Führung hatten dann nach 55 Minuten die Gäste aus Gospenroda. Killian Pfaff marschierte mit dem Ball am Fuß Richtung Hildburghäuser Tor. Jedoch setzte er den Ball freistehend am Tor vorbei.

Nach 65 Minuten vollzog Mario Lochmann einen Doppelwechsel und stellte auf 4-4-3 um. Das tat dem Spiel der Kreisstädter sichtbar gut. Plötzlich waren die Anspielstationen im Mittelfeld vorhanden und der Ball lief schnell durch die eigenen Reihen. Die Gäste mussten nach einer Stunde in der Abwehr umstellen. Für Glock rückte Kapitän Fabian Mirtschink in die Innenverteidigung.

Nach dieser verletzungsbedingten Umstellung war die Hintermannschaft der Gäste noch nicht auf der Höhe ihrer Aufgaben. So lag der Ball plötzlich frei vor Sandro Eichhorn. Der wieder genesene Angreifer ließ sich nicht zwei Mal bitten. Wenig später nutzte der eingewechselte Jens Hirschfeld seinen dritten Torabschluss und erhöhte auf 2:0. Der Bann war nun gebrochen. In der Folge schraubten Hirschfeld und Eichhorn - nun in umgekehrter Reihenfolge - das Ergebnis, innerhalb von 60 Sekunden, auf 4:0 in die Höhe.

In der Tabelle verbessert sich Hildburghausen aufgrund der besseren Tordifferenz um vier Plätze auf Rang acht. Und erstmals in einem Heimspiel in dieser Saison mussten die Hildburghäuser keinen ihrer Akteure ins Krankenhaus bringen. awh

 

Autor

Ulrich Hofmann
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Veröffentlicht am:
15. 09. 2019
21:20 Uhr

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Autor

Ulrich Hofmann

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Veröffentlicht am:
15. 09. 2019
21:20 Uhr



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