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Lokalsport Bad Salzungen

Reiterin mit Leib und Seele

Ihre Liebe zu den Pferden entdeckte Amelie Gröll bereits, da konnte sie gerade einmal Laufen. Mittlerweile kann sie sich ein Leben ohne ihrere Vierbeiner nicht mehr vorstellen.



Selbst beim Fototermin bilden Amelie Gröll und ihre Stute Filia eine Einheit und blicken dem Fotografen erwartungsfreudig ins Gesicht. Foto: Matz
Selbst beim Fototermin bilden Amelie Gröll und ihre Stute Filia eine Einheit und blicken dem Fotografen erwartungsfreudig ins Gesicht. Foto: Matz  

Bad Salzungen - Sie zählt gerade einmal 21 Lenze und blickt bereits auf 18 Jahre Reitsport zurück. Sprichwörtlich als "Dreikäsehoch" erlebte Amelie Gröll das berühmte "Glück der Erde, auf dem Rücken der Pferde". Nachbar Helmut Göpfert besaß die stolzen Tiere, von denen in der Kindheit viele Jungen und Mädchen träumen. Zu ihrem dritten Geburtstag bekam sie einen Gutschein für den Reiterhof Grundhof geschenkt und fortan gehörte ihre Liebe den stolzen Vierbeinern.

Nur kurze Zeit später absolvierte Amelie Gröll ihren ersten Wettkampf. "Das war ein Führzügelwettbewerb. Marga Leifer, die bereits zu dieser Zeit Vorsitzende im Verein war, stellte mir ein Pony namens "Rambo" zur Verfügung. Ich soll sehr stolz gewesen sein, erzählt mir meine Mutter". Natürlich ist das Foto von damals ein ständiger Begleiter von Amelie.

Trotz ihrer umfangreichen Erfahrung mit den Vierbeinern und der Teilnahme an zahlreichen Turnieren habe sie vor jedem Springreiten noch immer viel Respekt vor den Hindernissen. "Auch bei einem Pferd verläuft nicht ein Tag wie der andere und es kommt vor, dass es mal nicht so gut drauf ist. Ich versuche diese Dinge allerdings immer zu verdrängen. Mit Angst braucht man sich erst gar nicht der Herausforderung im Parcour zu stellen. Da befindet man sich bereits auf der Verliererstraße", sprudelt es aus der vielseitig interessierte Sportlerin und man merkt sofort: Sie ist Pferdesportlerin mit Leib und Seele. Dass sie die Angst erfolgreich zur Seite schiebt, zeigen ihre zahlreichen Sieger- und Platziertenschleifen, die sie bisher von den Turnieren mit nach Hause gebracht hat. Ihr bisher schönsten Erfolg feierte sie in Meiningen/Dreißigacker. "Da belegte ich Platz fünf, obwohl ich nicht mit meinem Pferd startete. Es war so ein schönes und gutes Turnier, dass ich mich wohl ewig daran erinnern werde", erzählt sie. Fast jeden Tag investiert die Pferdeliebhaberin gut drei Stunden für ihre Vierbeiner und die Arbeit im Stall. Manchmal bekommt sie dabei Unterstützung von Papa Tom, der ihr wohl das Interesse am Fußball mitgab. Amelie Gröll verrät, bekennender Fan des Zweitligisten Hamburger SV zu sein. "Ich bin mir sicher, dass der HSV bald wieder in der ersten Bundesliga mitmischt."

Während der Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie verkürzte sich die Zeit mit den Pferden etwas. Diese freien Stunden nutzte sie, um mit ihrer Mutter Carina die Region per Fuß zu erkunden. Auch wenn sie diese Zeit genießt, wünscht sich die Reitern sehnlichst, dass sie bald wieder auf Turnieren mit ihrem Pferd Filia ihr Können zeigen kann. Im Vorjahr erreichte sie mit drei Pferden zahlreiche Platzierungen. An diese gute Saison würde sie 2020 gern anschließen. Vielleicht klappt es in diesem Jahr noch mit einem Turnier auf der Sorga.

Autor

Liane Reißmüller
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Veröffentlicht am:
23. 05. 2020
00:00 Uhr

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Liane Reißmüller

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Veröffentlicht am:
23. 05. 2020
00:00 Uhr



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