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Catl will jetzt fast zwei Milliarden in Batteriefabrik bei Erfurt investieren

Erfurt - Der chinesische Batteriezellenhersteller Contemporary Amperex Technology (Catl) hat beschlossen, die Investitionen in seine geplante Fabrik am Erfurter Kreuz in Arnstadt um fast das Achtfache zu erhöhen.



Erfurt - Der chinesische Batteriezellenhersteller Contemporary Amperex Technology (Catl) hat beschlossen, die Investitionen in seine geplante Fabrik am Erfurter Kreuz in Arnstadt um fast das Achtfache zu erhöhen. Das berichtet der Branchendienst für Elektromobilität, electrive.net. Statt der ursprünglich geplanten 240 Millionen Euro sollen nun sogar 1,8 Milliarden Euro in den deutschen Standort fließen.

Überraschend kommt die Ankündigung nicht: Europachef Matthias Zentgraf hatte bereits im Februar gegenüber dem Branchendienst angekündigt, dass die für die erste Ausbaustufe avisierte Kapazität von 14 Gigawatt-Stunden (GWh) pro Jahr nicht ausreichen werde: "Bei realistischer Planung gehen wir - niedrig gerechnet - von einem Bedarf in Höhe von 100 GWh im Jahr 2025 aus", so Zentgraf damals.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) begrüßte die Entscheidung. Sie bestätige das Vertrauen in den Standort Thüringen. Die Zahl der Mitarbeiter in dem Werk soll von den ursprünglich geplanten 600 auf bis zu 2000 steigen. Gerade vor dem Hintergrund der Investition in die Batteriefabrik hatte Tiefensee die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert, das geplante Batterieforschungszentrum in Münster und nicht in Ostdeutschland anzusiedeln. jol

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Veröffentlicht am:
03. 07. 2019
00:00 Uhr

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Mitarbeiter und Personal Mitarbeiterzahl SPD Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee
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03. 07. 2019
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