Lade Login-Box.
Topthemen: Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

Thüringen

Kara Ben Nemsi im Itzgrund

Wir alle sind Franken. Es kommt nur auf die Perspektive an. Wenn am Wochenende in Sonneberg und Neustadt der Tag der Franken gefeiert wird, dürfen sogar Sachsen und Bayern mitspielen.



Schriftsteller Karl May (Schauspieler Robby Langer, rechts) sitzt zu den Karl-May-Festtagen in seiner Radebeuler Villa bei einer Wasserpfeife mit kurdischen Freunden. May ist in seinen Romanen als Ich-Erzähler in die Rolle von Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi geschlüpft. Als Letzterer erlebt er in 24 Erzählungen Abenteuer im Orient, wo er sich immer wieder als Franke vorstellt. Die Bücher erlangten Weltruhm, sodass Kara Ben Nemsi als der bekannteste Franke gilt.	Archivfoto: Arno Burgi/dpa
Schriftsteller Karl May (Schauspieler Robby Langer, rechts) sitzt zu den Karl-May-Festtagen in seiner Radebeuler Villa bei einer Wasserpfeife mit kurdischen Freunden. May ist in seinen Romanen als Ich-Erzähler in die Rolle von Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi geschlüpft. Als Letzterer erlebt er in 24 Erzählungen Abenteuer im Orient, wo er sich immer wieder als Franke vorstellt. Die Bücher erlangten Weltruhm, sodass Kara Ben Nemsi als der bekannteste Franke gilt. Archivfoto: Arno Burgi/dpa   » zu den Bildern

Sonneberg - Der berühmteste Franke ist weder Lothar Matthäus noch Thomas Gottschalk. Auch die einstige Sonneberger Landrätin Christine Zitzmann bekommt den Titel nicht, obwohl sie ihren Landkreis vor ein paar Jahren in den bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken verfrachten wollte. Der bekannteste Franke der Geschichte ist zweifellos Kara Ben Nemsi.

Die Tugendweltmeister südlich und nördlich des Rennsteigs

Mit seinen Tugenden gibt jeder gerne an. Die Thüringer südlich und nördlich des Rennsteigs sind in der glücklichen Lage, gleich aus mehreren geschichtlichen Epochen vorbildliche Eigenschaften für sich zu reklamieren. Sie dürften damit Deutschlands Tugendweltmeister sein. Tugendfuror wird ihnen aber nicht nachgesagt.

 

Fränkische Tugenden:

531 haben die Franken das Thüringer Königreich im Thüringer Becken zwischen Rennsteig und Harz niedergemacht und in ihr Reich eingegliedert. Es darf als sicher gelten, dass die fränkischen Krieger viele Kinder bei den Besiegten gezeugt haben. Südthüringen wurde gleich ganz von den Franken besiedelt, was man an den Sprachdifferenzen zum Norden bemerkt. Vor dem Rathaus der Suhler Partnerstadt Würzburg steht auf einer Brunnensäule die Franconia. Unter ihr sind die Kardinaltugenden symbolisiert, die wohlwollende Betrachter auch als fränkische Tugenden sehen: Tapferkeit, Mäßigung, Gerechtigkeit und Klugheit. "Beharrlichkeit, Kreativität, Streitbarkeit, Selbstbewusstsein, Erfindergeist und ein spezieller Humor", werden außerdem in aktuelleren Diskussionen genannt.

 

Sächsische Tugenden:

Nach dem Aussterben der hennebergischen Grafen 1583 übernahmen wechselnde Sachsenfürsten und
-könige das Regiment. Die meisten thüringischen Kleinstaaten hatten bis 1918 das Sächsische im Landesnamen, wie etwa Sachsen-
Meiningen. Im modernen Sächsischen Landtag wurden nach einer umstrittenen Werbekampagne der Landesregierung vor fünf Jahren über sächsische Tugenden diskutiert. Pragmatismus,
Machermentalität,
Innovationsfreude, Herzlichkeit und Weltoffenheit wurden dabei aufgeführt.

 

Preußische
Tugenden:

1815 mussten die glücklosen Sachsen Suhl und den Kreis Schleusingen an das Königreich Preußen abgeben. Die Region um Schmalkalden kam 1866 zu den Preußen. Die preußischen Tugenden füllen
einen
ganzen
Lexikoneintrag. Zu ihnen
gehören Treue, Tapferkeit ohne Wehleidigkeit, Selbstdisziplin, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Fleiß, Gerechtigkeitssinn, Gewissenhaftigkeit, Ordnungssinn, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Sparsamkeit,
Unbestechlichkeit und
Zuverlässigkeit. Preußen ist in der mordenen Zeit aber verpönt.

 

Hessische
Tugenden:

Von 1360 bis 1866 gehörte die Region um Schmalkalden zu Hessen
(Anfangs mischten die fränkischen Henneberger noch mit). Die Allegorien der Tugenden Treue, Liebe, Gerechtigkeit und Wohlstand schmücken als Sandsteinfiguren das Darmstädter Landgrafenschloss. Eine Figurengruppe aus Marburg ergänzt noch Glaube, Hoffnung und Mäßigkeit.

 

Thüringer Tugenden:

Erst 1920 wurde das Land Thüringen gegründet. Schmalkalden, Suhl und der Kreis Schleusingen kamen gar erst 1945 dazu. Spezielle Tugenden findet man nicht. "Es giebt viele Völker, größer an Macht und Reichthum, aber wenige, die durch Redlichkeit und Tugend, treue Anhänglichkeit und Aufopferung für ihren Fürsten, Genügsamkeit und lange erhaltene Sitteneinfalt, sich so auszeichnen als die Thüringer", schrieb aber Heinrich Döring 1842 über die Thüringer.

 

Bürgerliche Tugenden:

Für jedermann beherrschbar sind die modernen bürgerlichen Tugenden Ordentlichkeit, Sparsamkeit, Fleiß, Reinlichkeit und Pünktlichkeit. Sie sind das pragmatische Gegengewicht zu den meist unerreichbaren Idealen aus der Götterwelt.

 

Franken in aller Munde

Die Franken sind überall auf der Welt, nicht nur dort, wo der fränkische Rechen (Bild rechts) im Wappen steht.

 

Farang ist in der thailändischen Umgangssprache der Begriff für Ausländer mit weißer Hautfarbe. Das Wort Farang stammt wahrscheinlich von dem persischen Wort farang (für Franke), das Händler zu den der Siamesen brachten.

 

Die moslemischen Händler nannten alle europäischen Christen seit den Kreuzzügen "Franken". Über die alten Handelsrouten kam das Wort nach Asien und Afrika, möglicherweise sogar bis nach Polynesien. Dort werden weiße Europäer Palangi genannt.

 

Auf Hindi in Indien heißt der Europäer farangi oder Arabisch alfrandsch, in Ägypten und Nordafrika afrangui, in Äthiopien faranji, in Thailands Nachbarland Kambodscha barang und in Laos falang.

 

Afroamerikanische US-Soldaten wurden während des Vietnamkrieges in Thailand auch Farang Dam (also "schwarze Franken") genannt.

 

 

Die Franken bestimmen das Tempo

Ohne fränkischen Erfindergeist wäre die moderne Welt unvorstellbar. Das Mittelalter hätte wahrscheinlich nie geendet.

 

Die Reihe fängt zwar nicht mit Peter Henlein an, aber der Nürnberger legt den Grundstein für unsere heutige Lebensweise. Er hat um 1500 die erste tragbare Uhr konstruiert - zu seiner Zeit eine Sensation wie das erste Smartphone heutzutage. Mit Henleins Erfindung (Foto) hatte dem Mittelalter die letzte Stunde geschlagen. Seither heißt es "Zeit ist Geld" und die Menschen schauen ständig auf ihre Uhren.

 

Adam Ries , der 1492 in Staffelstein geboren wurde, gilt als der Vater des modernen Rechnens. Zuvor waren Kaufleute und Hausfrauen mit römischen Zahlen geschlagen, die sich nur mühsam und mit Hilfmitteln addieren und subtrahieren ließen. In Erfurt verfasste er zwei seiner Rechenbücher und ließ sie drucken.

 

Levi Strauss kam 1829 in Buttenheim bei Bamberg zur Welt. Er hat die Jeans erfunden und der Kleidungsmarke (kurz Levi’s) seinen Namen gegeben. Durch ihn ist Arbeitskleidung heute bis in die höchsten Kreise salonfähig.

 

Ludwig Erhard aus Fürth verdanken die Menschen in der heutigen Bundesrepublik ihren Wohlstand und politische Stabilität. Er war von 1949 bis 1963 Wirtschaftsminister, hat die soziale Marktwirtschaft erfunden und damit das Wirtschaftswunder ermöglicht.

 

Wenn Erhard heute manchmal vergessen ist, dann kann Alois Alzheimer aus Marktbreit das erklären. Er hat als erster eine nach ihm benannte Demenzerkrankung erkannt und beschrieben.

 

 

"Ich bin ein Franke!", lässt Deutschlands erfolgreichster Abenteuerschriftsteller Karl May seinen Helden im Roman Im Reiche des silbernen Löwen sagen. "Ein Franke?" lacht der angesprochene Beduine höhnisch, "welch eine Lüge! Kein Franke wird sich so allein wie du in diese Gegend wagen."

 

Wer Kara Ben Nemsi nicht kennt: Er ist in den Romanen identisch mit Old Shatterhand. Unter dem einen Namen reitet er mit Winnetou durch die Prärie, unter dem anderen seit 1878 mit Hadschi Halef Omar durchs wilde Kurdistan - und natürlich ist er eigentlich Deutscher auf der Suche nach dem Kick auf Reisen. In den berühmten Verfilmungen der 1960er Jahre verkörpert Lex Barker sowohl Kara Ben Nemsi als auch Old Shatterhand für ein Millionenpublikum.

In mehr als 33 Sprachen werden die Werke des sächsischen Hochstaplers Karl May übersetzt und erreichen eine Gesamtauflage von mehr als 200 Millionen Exemplaren. Durch 24 Bände reitet Kara Ben Nemsi auf der Erfolgswelle mit. Und immer wieder wird er als Franke bezeichnet.

Ob die Wiege Kara Ben Nemsis alias Old Shatterhand tatsächlich an der Pegnitz in Nürnberg, an der Itz in Coburg, oder gar an der Röthen in Sonneberg schwankt, bleibt ein ewiges Rätsel. Karl May hat die Antwort vor 107 Jahren mit ins Grab genommen. In den Taufbüchern sämtlicher fränkischer Städte ist nichts zu finden. Aber es ist auch nicht bekannt, wie der ursprüngliche deutsche Name lautet. Kara steht in jedem Fall für Karl, Ben Nemsi soll auf Arabisch Nachkomme der Deutschen bedeuten, heißt es zumindest im Roman Durch die Wüste .

Blutrünstige Ritter

Vielleicht ist die Fährte im heutigen Land der Franken, das in den drei Bundesländern Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern liegt, auch falsch. Franken heißen im alten Orient nämlich alle Deutschen. Schuld sind weder Karl May noch seine Romanfigur, sondern eine Art blutrünstiger Massentourismus von 1096 bis 1396: die Kreuzzüge.

Die christlichen Ritter massakrieren auf einem Ausflug das christliche Konstantinopel (heute Istanbul). Im Griechisch der Byzantiner heißen die Deutschen Frangoi und so kommt der Name ins Morgenland. Dort ist er Synonym für alle christlichen Europäer, selbst wenn sie aus Frankreich anreisen. Die Kreuzzüge heißen bei den Muselmanen bis in die Neuzeit Kriege der Ifranji (Franken).

Brieftaschen-Franken

Aus Sicht Kleinasiens sind wir also alle Franken - es kommt nur auf die Perspektive an. Wenn am Sonntag, 7. Juli, der Tag der Franken mit Sonneberg erstmals außerhalb Bayerns gefeiert wird, dann darf also ganz Thüringen mitfeiern. Ilmenau und die anderen Städte nördlich des Rennsteigs, in denen eine Henne im Wappen gackert, sowieso. Auch die vermeintlich hessischen Schmalkalder. Das fröhliche Huhn haben die fränkischen Grafen von Henneberg ganz Südthüringen ins Schild gemalt.

Auch die haben eine lange Reise hinter sich. Bevor sie in Henneberg bei Meiningen ihre Zelte aufschlagen, leben ihre Vorfahren im heutigen Bamberg und heißen Popponen mit Stammvater Poppo von Grabfeld. Der ist ein Spross der noch älteren Robertiner, die die französischen Könige bis zur Enthauptung von Ludwig XVI. zu verantworten haben. Genau genommen dürfen also auch alle Franzosen den Tag der Franken als Franken mitfeiern. In französischen Franc können sie die Bratwürste allerdings nicht mehr bezahlen. Franken als Währung haben nur noch die Schweizer. Ob sie beim Griff ins Portemonnaie an die Franken südlich des Rennsteigs denken? Zur Identität der Eidgenossen gehört er jedenfalls wie das Matterhorn.

Als Identität ist das landsmannschaftliche Franken-Konzept für viele Menschen im heutigen Südthüringen dagegen ungewohnt. Der erste Franke, den ich kennenlerne, schaut mich aus dem DDR-Geschichtsbuch für die sechsten Klassen an. Mit den heutigen Franken verbindet dieser alte Germane allerdings fast nichts. "Fränkischer Krieger" steht unter seinem Bild. Es geht um Karl den Großen, den Vater Europas, der auch ein Franke war - als erster Kaiser nach den Römern sogar ein Ober-Franke.

Preußen und Sachsen

Dass der Bezirk Oberfranken vor der Haustür liegt, ist mir da gar nicht klar. Aber als Kind habe ich die Verwandtschaft aus dem Spreewald nicht verstanden, die meint, dass ich ein kleiner Thüringer sei. "Wir sind Bezirk Suhl", habe ich trotzig geantwortet. Vielleicht liegt die Abwehr des Thüringischen an den Genen meines preußischen Großvaters Karl, der sich vor 90 Jahren trotz gravierender Dialektbarrieren unheilbar in eine Sonnebergerin verliebt hat. Am Suhler Gymnasium prangt der Preußen-Adler, der bärtige Mann im Meiniger Schloss ist ein Sachsenfürst und an der Meininger Stadtkirche klebt unübersehbar das Wappen mit dem fränkischen Rechen und der Henne der Henneberger. Mit dem 1952 aufgelösten Thüringen verbindet uns damals nur der Thüringer Wald, den der Lieblingsmusiker meines Vaters in jedem Lied bejubelt.

Autonome Gebirgsrepublik

"Sumbarch is fei Oberfrangn", stellt die 1909 geborene Großmutter klar. Mit Karl dem Großen hat das schon nichts mehr zu tun. Von ihrem Garten aus können wir auf die Veste Coburg schauen. Bis 1989 ist die riesige Luther-Burg unerreichbar und Franken einfach der lustige Dialekt der Oma, mit dem man im Rest der DDR Eindruck schindet. Die Masse spricht dort Sächsisch, Preußisch oder Plattdeutsch und hat keine Ahnung, was für ein Traumland im letzten Flecken der eingezäunten Republik liegt - die Weltspielwarenstadt Sonneberg ist bis 1972 Sperrgebiet und auch danach kein Hotspot des sozialistischen Massentourismus.

Diese Erfahrung schweißt zusammen - vor allem die Sonneberger. Aber auch darüber hinaus hängen die Menschen Südthüringens in besonderer Weise aneinander. "Autonome Gebirgsrepublik Suhl" wird der Zipfel hinter den Bergen scherzhaft genannt. Man erreicht sie kaum mit dem Auto, die Bahn muss sich durch den längsten Eisenbahntunnel Ostdeutschlands schnaufen. Selbst der letzte Stasi-General in Suhl ist sich dessen bewusst: "Eigentlich hätte ich, als ich sah, das kommt zur Katastrophe, die ‚Republik‘ Suhl ausrufen müssen", sagt er nach dem Zusammenbruch der DDR in einem Interview mit der fränkischen Mainpost . Das ist natürlich chancenlos - der Mann ist kein warmherziger Franke, sondern ein kaltschnäuziger Apparatschik aus Magdeburg.

Nach der Wiedervereinigung und der Neugründung Thüringens merken die Städte am und vor allem südlich des Rennsteigs schnell, dass die Thüringer Musik entlang der Autobahn 4 zwischen Erfurt, Weimar und Jena am lautesten spielt. Macht nichts, denken sich die neuen Südthüringer, und behaupteten trotzig, doch eigentlich Franken zu sein.

Jeder kann es werden

Als Franke wird man nämlich nicht geboren, zum Franken erklärt man sich einfach. "Nicht nur Gebürtige, sondern auch Zugezogene, die sich hier zunächst vielleicht fremd vorkamen, sollen in Franken eine Heimat finden, sich fränkisch fühlen, Franken sein", meint der ehemalige mittelfränkische Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Das sei schon immer so: "Seit Jahrhunderten beeinflussten und bereicherten Zuwanderer und Fremde das fränkische Leben. Franken wurde und wird von Menschen aus allen Gegenden Europas und der Welt gestaltet und geprägt." Natürlich sehen sich trotzdem nicht alle Südthüringer als Franken - in Sonneberg sind es mehr, weiter westlich davon lässt die Identifikation "a weng" nach.

Über die vehement geführte Diskussion, was man denn nun aktuell sei, kann der Volkskundler Friedemann Schmoll von der Universität Jena nur schmunzeln. Er kennt sie aus allen Regionen des heutigen Landes Thüringen und aus allen anderen Bundesländern in Ost und West. Dabei sei Thüringen ein wunderbares Beispiel für die Gegenwart, die sich aus sehr vielfältigen Wurzeln speise.

Thüringen, das sei eben ein Symbol der Mannigfaltigkeit, der Unterschiede und das sei ein großer Vorteil. Nirgendwo in Deutschland gebe es mehr Vielfalt auf engstem Raum. In Stein sichtbar werde das an den vielen Schlössern der unzähligen Kleinstherrscher. Auch den Thüringer und wohl auch den Franken aus einem Guss gebe es nicht. "Eine vielfältige Welt ist doch aber schöner als eine einfältige", sagt Schmoll.

Das ist auch das Motto von Karl May, als Ich-Erzähler Alter Ego von Kara Ben Nemsi und Old Shatterhand. Er hatte die Länder, über die er in bunten Bildern schreibt, nie gesehen, gibt dafür aber umso kräftiger mit seinen angeblichen Reisen an. Als er am Ende seines Lebens doch noch in den Orient kommt, erleidet er zwei Nervenzusammenbrüche, weil die Realität mit seiner Traumwelt wenig gemein hat. Vielleicht ist das südthüringische Franken auch nur eine Traumwelt, in jedem Fall aber eine unglaublich bunte.

—————

www.tagderfranken2019.de

Autor

Olaf Amm
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
00:00 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Alois Alzheimer Bezirk Oberfranken Carolus Magnus Heinrich Karl May Levi Strauss Lothar Matthäus Ludwig Erhard Ludwig XVI. Thomas Gottschalk
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Zum dritten Mal beim Adventsfest in Suhl - Mireille Mathieu. Der "Spatz von Avignon" und Florian Silbereisen sind gute Bekannte. Fotos (6): ari

03.12.2018

"Hey Suhl, das ist der Hammer!"

Knapp sechs Millionen Zuschauer in Deutschland, eine halbe Million in Österreich und ein grenzenlos begeistertes Publikum in Suhl: Florian Silbereisen bringt am Samstagabend eine grandiose "Adventsfest"-Show über die CCS... » mehr

Katharina H. sprühte nur so vor Lebensfreude. Das zeigen die vielen Fotos, auf denen sie für ihre Eltern auch heute noch weiterlebt. Foto: privat

20.10.2018

Was bleibt, ist die Erinnerung

Mit nur 29 Jahren stirbt Katharina. Weil der Krebs in ihrem Körper übersehen wurde, sagt ein Gutachten. Für die Eltern beginnt ein jahrelanger Kampf um Gerechtigkeit. Tragisch: Sie haben zuvor bereits ihren Sohn verloren... » mehr

Saga live in Suhl: Die Progressive-Rocker traten vor 35 Jahren als eine der ersten Westbands in der DDR auf. Die Kanadier wurden frenetisch gefeiert, zumal bei diesem Auftritt nicht nur vorab ausgewählte Jugendliche im Saal waren. Zwei Wochen später waren sie übrigens schon wieder im West-Fernsehen zu Gast: bei Thomas Gottschalk in "Na sowas?!" im ZDF. Foto: Archiv Freies Wort

29.09.2018

Legendäres Saga-Konzert: Suhl wird Rock'n'Roll-City

Am Samstag ist es genau 35 Jahre her, dass die kanadische Band Saga in Suhl ihre Welttournee begann. Bis heute ist vielen das Konzert von 1983 unvergessen. Selbst junge Leute können mit der Band etwas anfangen. » mehr

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland: Selten war die Flagge so unangefochten wie in diesem Sommer.	Archivfoto: Olivier Matthys/dpa

03.07.2019

Die schwere Geburt eines Nationalsymbols

Die deutschen Nationalfarben sind Schwarz-Rot-Gold. Vor 100 Jahren wurden sie in Weimar erstmals in die Verfassung aufgenommen. Der Streit darüber dauerte bis zum Ende der ersten Republik. Bis heute haben die Farben laut... » mehr

Bison-Bulle Lakota ist die neue Attraktion des Erfurter Naturkundemuseums. Ralf Nowak, einer der weltbesten Präparatoren, hat das Exponat gestaltet.	Foto: dpa

22.12.2017

Mit Knochen aus Stahl: Zoo-Liebling Lakota im Museum

Das Erfurter Naturkundemuseum hat einen neuen Bewohner: Ein präparierter riesiger Bison-Bulle aus dem Zoo der Landeshauptstadt begrüßt die Besucher am Eingang. Seit Karl May sind Bisons das Symbol für den Wilden Westen. » mehr

So oder so ähnlich muss es damals gewesen sein: "Konsum mit Parole" heißt diese Szene im Maßstab 1 : 22,5, in der findige Bastler mit Modellfiguren das nachstellen, was wohl jeder gelernte DDR-Bürger erinnert. Foto: Gercke/dpa

01.06.2019

Ladenhüter aus Übersee

Wissen Sie noch, was wann und wo zu finden war in ihrem guten, alten Dorf-Konsum? Marga Göbel hatte einen - im Suhler Ortsteil Albrechts. Wir haben sie getroffen. Eine Erinnerung. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Frühschoppen mit Versteigerung Sachsenbrunn

Frühschoppen mit Versteigerung | 18.08.2019 Sachsenbrunn
» 35 Bilder ansehen

Unwetter Schleusingerneundorf Schleusingen

Unwetter Schleusingen | 18.08.2019 Schleusingen
» 8 Bilder ansehen

Neptun-Taufe Ratscher Ratscher

Neptun-Taufe Ratscher | 17.08.2019 Ratscher
» 9 Bilder ansehen

Autor

Olaf Amm

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
00:00 Uhr



^