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Thüringen

Erste Thüringer Stadt stimmt über Mensch-Tier-Bestattungen ab

Neben dem treuen Hund oder der geliebten Katze beerdigt zu werden, ist der Wunsch mancher Tierhalter. In Jena soll dies als erster Stadt in Thüringen in Zukunft möglich sein.



Friedhof für Mensch und Tier
Ein Mustergrabstein mit einer stilisierten Hand und einer Pfote ist in Braubach-Dachsenhausen (Rheinland-Pfalz) auf dem ersten Friedhof, auf dem Mensch und Tier gemeinsam bestattet werden können, zu sehen.   Foto: Thomas Frey, dpa

Jena - Über die Möglichkeit einer gemeinsamen Bestattung von Menschen und Haustieren stimmt der Stadtrat von Jena in seiner Sitzung am Mittwochabend ab. Den Stadträten liegt der Entwurf einer neuen Friedhofsatzung vor, in der die Urnenbeisetzung von Tierhaltern und Tieren in einer Grabstelle ermöglicht werden soll.

Zunächst ist das Angebot nach Angaben eines Stadtsprechers auf den den Friedhof Jena-Burgau begrenzt. Sobald Erfahrungen vorliegen, könnten auch andere kommunale Friedhöfe ihr Leistungsspektrum entsprechend erweitern.

Stimmt der Stadtrat zu, wäre es die erste gemeinsame Bestattungsmöglichkeit für Menschen und Tiere in Thüringen.

2015 wurden in Braubach und Essen die ersten Grabfelder für die Asche von Mensch und Tier eröffnet. Auch im niederrheinischen Grefrath sind solche Beisetzungen inzwischen erlaubt.

Auch die Bewohner der Stadt Görlitz dürfen sich gemeinsam mit ihren Haustieren bestatten lassen. Die entsprechende Friedhofssatzung hat der dortige Stadtrat im Februar dieses Jahres zugestimmt. Damit waren die Görlitzer in Sachsen die ersten, die Mensch-Haustier-Bestattungen möglich machten.  

In Aschersleben und Magdeburg (Sachsen-Anhalt) sollten die entsprechenden Änderung im Sommer 2017 umgesetzt werden. Pläne für weitere Grabstätten dieser Art bestehen laut der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas in Hamburg, Pinneberg (Schleswig-Holstein), Forst (Brandenburg) und Viersen (Nordrhein-Westfalen). dpa/cob
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Veröffentlicht am:
15. 11. 2017
08:11 Uhr

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15. 11. 2017
08:11 Uhr



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