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Thüringen

Ermittlungen zu Grubenunglück Unterbreizbach erneut eingestellt

Sechs Jahre nach dem tödlichen Grubenunglück in Unterbreizbach im Wartburgkreis hat die Staatsanwaltschaft Meiningen die Ermittlungen erneut eingestellt.



Tote bei Grubenunglück
Kerzen und Blumen liegen am 02.10.2013 vor der Einfahrt der Kali-Grube der K+S Kali GmbH in Unterbreizbach (Thüringen). Bei einem Grubenunglück sind drei Menschen ums Leben gekommen.   Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Meiningen - Wie der Sprecher der Behörde, Jochen Grundler, gegenüber MDR THüringen sagte, seien vier Beschuldigten keine Fehler nachzuweisen. Sie waren damals beim Bergbau-Unternehmen K+S und beim Thüringer Bergamt beschäftigt. Bei vier weiteren Beschuldigten, die für die Sprengung verantwortlich waren, bewege sich das mögliche Fehlverhalten am unteren Rand der Fahrlässigkeit, sagte Grundler dem Sender.

Im Oktober 2013 hatte eine Routinesprengung in der Grube Unterbreizbach große Mengen Kohlendioxid freigesetzt. Drei Bergleute erstickten. Außerdem entstand ein Millionenschaden, etwa durch den wochenlangen Produktionsausfall. Die Staatsanwaltschaft Meiningen hatte die Ermittlungen im Jahr darauf zunächst eingestellt, nach neuen Hinweisen 2018 aber wieder aufgenommen.

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Veröffentlicht am:
18. 10. 2019
08:15 Uhr

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Angeklagte Ermittlungen Ersticken Grubenunglücke K+S Aktiengesellschaft Staatsanwaltschaft Tod und Trauer
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18. 10. 2019
08:15 Uhr



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