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Suhl/ Zella-Mehlis

Suhler Schüler gehen bei der Juniorwahl an die Urnen

Suhl - Für 46 Schüler der Paul-Greifzu-Schule in Suhl geht es am heutigen Freitag bei der Juniorwahl an die Wahlurne. Beteiligt an diesem Projekt war auch die Jenaplanschule.



Moritz aus der 8. Klasse der Jenaplanschule gibt bei der Juniorwahl seine Stimme bei Alisa aus der 9. ab. Foto: frankphoto.de
Moritz aus der 8. Klasse der Jenaplanschule gibt bei der Juniorwahl seine Stimme bei Alisa aus der 9. ab. Foto: frankphoto.de  

Suhl - Für 46 Schüler der Paul-Greifzu-Schule in Suhl geht es am heutigen Freitag bei der Juniorwahl an die Wahlurne. Beteiligt an diesem Projekt war auch die Jenaplanschule. Landesweit machen über 170 Schulen mit mehr als 29 400 Mädchen und Jungen mit, heißt es in einer Pressemitteilung des Thüringer Landtages.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den vergangenen Wochen stand das Thema "Demokratie und Wahlen" auf dem Stundenplan und nun geht es - wie bei der echten Landtagswahl am 27. Oktober - für die Schüler mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal. Die Wahlhelfer, die die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird erst am Abend des Wahlsonntags veröffentlicht. Sie wird gefördert durch den Thüringer Landtag sowie vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Landtagspräsidentin Birgit Diezel, die neben dem Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, Schirmherrin der Juniorwahl-Woche ist, rief die jungen Menschen dazu auf, neugierig zu sein und sich in dieser realitätsgetreuen Wahlsimulation mit dem Wahlrecht vertraut zu machen. "Die Juniorwahl bereitet junge Wähler auf den Gang ins echte Wahllokal vor und zeigt ihnen, dass Demokratie auch Spaß machen kann. Aus diesem Grund hoffe ich, dass viele Schüler in dieser Woche bei der Juniorwahl ihre Stimme abgeben", so Diezel.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als Best-Practice-Projekt zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als drei Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Die Juniorwahl führt Schüler ab der Jahrgangsstufe sieben unter anderem durch die Simulation des Wahlvorgangs an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie auf ihre eigene Beteiligung im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vor. In einer realitätsgetreuen Wahlsimulation - mit Wahlbenachrichtigungen, Wahlkabinen, Wahlurne, Stimmzettel des Wahlkreises - geben die Jugendlichen in der Woche vor der Wahl ihre Stimme ab. Dabei bilden sie auch selbst die Wahlvorstände, legen Wählerverzeichnisse an, verteilen Wahlbenachrichtigungen und betreuen den gesamten Ablauf im Wahllokal. Wie bei der echten Wahl wird das Ergebnis der Juniorwahl erst am Wahlsonntag, 18 Uhr, im Internet sowie in den Netzwerken Instagram und Facebook veröffentlicht.

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www.juniorwahl.de

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Veröffentlicht am:
25. 10. 2019
00:00 Uhr

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25. 10. 2019
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