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Rap-Workshop und stilles Gedenken

Suhl - 80 Jahre ist es her, dass vom 9. zum 10. November 1938 die Synagogen in Deutschland brannten. Auch die Suhler Synagoge, ein architektonisches Kleinod, brannte in dieser Nacht nieder.



Suhl - 80 Jahre ist es her, dass vom 9. zum 10. November 1938 die Synagogen in Deutschland brannten. Auch die Suhler Synagoge, ein architektonisches Kleinod, brannte in dieser Nacht nieder. An der Stelle in der Straße der Opfer des Faschismus steht seit vielen Jahren eine Stele.

80 Jahre sind eine lange Zeit. Die Überlebenden der Shoah zeigen uns, dass aus Verlust und Schmerz Kraft geschöpft werden kann, um eine bessere Welt zu schaffen. Für eine Zukunft ohne Hass, Vorurteile und Ausgrenzung, in der unsere Kinder besser leben können. Das Bündnis für Demokratie, Toleranz gegen Rechtsextremismus will das Andenken an die Vergangenheit bewahren und in die Zukunft blicken. So stehe das diesjährige Gedenken unter dem Motto "Der Vergangenheit gedenken - die Zukunft gestalten".

Nach den antisemitischen Provokationen von Farid Bang und Kollegah und den Auseinandersetzungen um die Echo-Verleihung wendet sich das Bündnis 2018 diesem Genre zu. Die beiden Rapper Mbp&Magma aus Erfurt versuchen mit einem Rapp-Workshop "Für Toleranz gegen Ausgrenzung" zu den Ursprüngen dieses Musik Genres zurück zu finden.

Rap sei eine von verschiedenen Strategien von Minderheiten, sich gegen Rollenerwartungen und Ausgrenzung zu wehren. Dieser Workshop ist offen für alle Schüler*innen der Stadt Suhl und findet von 14 bis 19 Uhr in der Jugendschmiede statt. An der Stele wird es 16.15 Uhr wieder ein stilles Gedenken geben zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Hier können Kränze und Steine niedergelegt werden.

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Veröffentlicht am:
07. 11. 2018
00:00 Uhr

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07. 11. 2018
00:00 Uhr



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