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Suhl/ Zella-Mehlis

Eintauchen in die eigene Vergangenheit

Eine Lesung mit der Autorin Anja Baumheier steht am Samstag, 29. Februar, auf dem Programm der Buchhandlung am Topfmarkt. Sie liest aus ihrem neuen Roman "Kastanienjahre".



Suhl - In der Buchhandlung am Topfmarkt steht die nächste Lesung bevor: Am 29. Februar, 17 Uhr, wird die Autorin Anja Baumheier aus Berlin erwartet, teilt Annekathrin Peters, Inhaberin der Buchhandlung, mit. Sie liest aus ihrem neuen Roman "Kastanienjahre", der im August vergangenen Jahres im Rowohlt-Verlag erschienen ist.

Erzählt wird die Lebensgeschichte von Elise, die inzwischen seit über 20 Jahren in Paris lebt, aber in den 60er Jahren in einem kleinen mecklenburgischen Ostseedorf aufwuchs. Hier lernte sie Henning und Jakob kennen, die beiden Lieben ihres Lebens. Eine fatale Dreiecksbeziehung voller Geheimnisse - bis Jakob eines Tages spurlos verschwindet. Nach vielen Jahren kehrt Elise in ihren Heimatort zurück und taucht tief in ihre eigene Vergangenheit und in die Geschichte ihres Dorfes ein, wo sich auch ihre Eltern Karl und Christa kurz nach Gründung der DDR kennenlernten.

Anja Baumheier, Jahrgang 1979, erzählt von einem malerischen Dorf und dem Schicksal seiner Bewohner zwischen Gründung der DDR, Mauerbau und Nach-Wendezeit. Vielen ist Anja Baumheier vielleicht auch durch ihren Roman "Kranichland" bekannt, der 2018 auf der Spiegelbestsellerliste stand. Hier geht es um eine große tragische Familiengeschichte aus der Zeit des geteilten Deutschlands und um eine Entscheidung mit fatalen Folgen.

Anja Baumheier wurde in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. 2018 erschien mit "Kranichland" ihr erster Roman. Wie Anja Baumheier in einem Interview sagte, sei das Schreiben ihr "Kranichland, ihr Sehnsuchtsort, ihr Abtauchen, ihre Freiheit", dort, wo sie sich wohlfühle.

 

Der Eintritt zur Lesung am 29. Februar, 17 Uhr, kostet acht Euro, ermäßigte Karten kosten sechs Euro.

 
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Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
16:24 Uhr

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DDR Familien Familiengeschichte Geschichte Mauerbau
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14. 02. 2020
16:24 Uhr



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