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Suhl/ Zella-Mehlis

Altersschwache Rohre bekommen Verstärkung

Die Wasserleitungen in der Aue I sind in die Jahre gekommen. Das bekommt der ZWAS zu spüren. In der jüngeren Vergangenheit mussten hier Wasserrohrbrüche behoben werden.



Da im Bereich der Leonhard-Frank-Straße Wasserrohrbrüche aufgetreten sind, werden hier ab nächster Woche die Leitungen erneuert. Foto: frankphoto.de
Da im Bereich der Leonhard-Frank-Straße Wasserrohrbrüche aufgetreten sind, werden hier ab nächster Woche die Leitungen erneuert. Foto: frankphoto.de  

Suhl - Die Rohre, durch die auch die Anwohner in der Leonhard-Frank-Straße im Wohngebiet Aue I mit Trinkwasser versorgt werden, sind alt. Aus den 1960er Jahren stammen sie, aus der Zeit also, in der das Wohngebiet entstanden ist. Nun macht sich die Altersschwäche der Versorgungsleitungen zunehmend bemerkbar.

In jüngerer Vergangenheit mussten sich die Mitarbeiter des Zweckverbandes Wasser/Abwasser "Mittlerer Rennsteig" Suhl (ZWAS) allein im Bereich der Leonhard-Frank-Straße 112 bis 114 um zwei Wasserrohrbrüche kümmern. Die seien immer nachts passiert, sodass sich für die Bewohner ein Ausfall der Wasserversorgung kaum bemerkbar gemacht habe, sagt André Jäger, Werkleiter des ZWAS. Polizeistreifen beziehungsweise Bürger, die noch spät unterwegs waren, hätten, die Rohrbrüche bemerkt und dem ZWAS gemeldet, der dann den Bereitschaftsdienst vor Ort gerufen habe. Ab kommendem Dienstag sollen hier nun Arbeiten beginnen, mit denen dafür gesorgt wird, dass die Wasserversorgung in diesem Bereich wieder sicher und stabil ist und dass es künftig zu keinen Rohrbrüchen mehr kommt. Die gehen mitunter mit Wasserverlusten beziehungsweise mit einem Versorgungsausfall einher, bei dem dann im Ernstfall mit der Bereitstellung von Tankwagen reagiert werden müsste. In den kommenden zwei Wochen werde hier mit der sogenannten Rohr-in-Rohr-Methode gearbeitet, mit der neue PVC-Leitungen eingezogen werden. Dieses Verfahren habe den Vorteil, dass der betreffende Bereich nicht auf ganzer Länge aufgegraben werden müsse, um die schadhaften Stellen zu erneuern. "Da reichen zwei bis drei Kopflöcher", so André Jäger. Solche Maßnahmen würden aus dem jährlich aufgelegten Budget für Maßnahmen zur Netzstabilisierung finanziert. ike

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Veröffentlicht am:
14. 06. 2018
22:44 Uhr

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14. 06. 2018
22:44 Uhr



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