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Schmalkalden

Ein perfekter Tag zum Shoppen

Das zweite Heimat shoppen, gekoppelt mit der 1. Oldtimer Parade, kam in Schmalkalden sehr gut an. Am Samstag herrschte von 10 bis 16 Uhr Hochbetrieb in der Innenstadt.



Bei Britt Winges (zweite von links) in der Boutique Schöner wurde das Heimat shoppen von Bürgermeister Thomas Kaminski (rechts) und Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen (links) eröffnet. Mit im Bild Projektleiterin Antonia Sturm. Fotos (3): Annett Recknagel
Bei Britt Winges (zweite von links) in der Boutique Schöner wurde das Heimat shoppen von Bürgermeister Thomas Kaminski (rechts) und Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen (links) eröffnet. Mit im Bild Projektleiterin Antonia Sturm. Fotos (3): Annett Recknagel   » zu den Bildern

Schmalkalden - Oldtimer auf dem Altmarkt, Kradoldies in der Auer Gasse, Feuerwehrfahrzeuge auf der Salzbrücke - dazu jede Menge Gäste. Ein echtes Gewusel. Die Leute bleiben stehen, reden miteinander. Rote Teppiche vor Geschäften. Bunte Auslagen und überall Papiertüten mit dem Aufdruck "Ich bin Heimat Shopper". Dazu Sonnenschein und Musik. Genauso muss es sein zum Heimat shoppen. Marina Heldt und ihr Team vom Stadtmarketing haben alles richtig gemacht. Besucher an einem Samstag in die Innenstadt zu locken, kann mitunter schwer sein. Am Samstag aber funktionierte es bestens. "Die Frauen können ganz relaxed einkaufen, die Männer fachsimpeln und die Kinder haben Spaß an historischen Fahrzeugen", sagte Gabriele Kühne von der Stadtverwaltung. Um 13 Uhr hatte sie bereits 47 angemeldete Oldtimer, die in der Innenstadt bestaunt werden durften, registriert. Zwei Stunden später waren es 60 Fahrzeuge. Marina Heldt strahlte. "Es war richtig gut heute", sagte sie. Die Modenschau habe ebenso begeistert wie das übrige Rahmenprogramm.

Zudem gab es zwischen 10 und 16 Uhr sage und schreibe 13 Stadtführungen, die alle samt sehr gut besucht waren. So konnte Schmalkalden auf ganz verschiedene Weise erlebt werden.

"Es sind sehr viele Auswärtige in der Stadt", stellte Susanne Weisheit von der "Trauminsel" fest. Ihr beiden Geschäfte - das zweite ist das "Culinaria"- Lädchen - wurden ganz oft besucht. "Es ist viel viel besser als im Vorjahr. Es läuft sehr gut und das Schönste - die Kunden haben alle gute Laune", berichtete sie und fügte hinzu: "Das Programm auf dem Markt macht ganz viel aus." Ähnliches schilderte Alexandra Bräuning vom Intersport. "Dieses Jahr läuft es viel besser", sagte sie und klopfte auf Holz. Iris Schwabe von "Jolie-Mode" sprach von einem ganz angenehmen Tag. Etliche Kunden hätten gar nicht gewusst, dass es in Schmalkalden noch so schöne kleine Geschäfte gibt.

Insgesamt beteiligten sich 30 Läden am "Heimat shoppen". Übersichtlich aufgeführt waren sie einem einem Shopping Guide. In vielen Läden warteten Überraschungen auf Kinder. Das Einkaufen selbst sollte nach Meinung von Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski zum Erlebnis werden. Auf persönliche Beratungen und Betreuung legen alle Einrichtungen tagtäglich großen Wert. Zwanglos konnte man gerade in den Bekleidungsgeschäften das ein oder andere Stück anprobieren. Zeit gab es ausreichend. Die Geschäfte hatten bis 16 Uhr geöffnet. "Das Geheimnis für den Einzelhandel ist, über den Mehrwert für den Kunden nachzudenken", erklärte Bürgermeister Kaminski. Der Einzelhandel kämpfe gegen das Internet mit seinem Überangebot. Einkaufslust bei Bürgern und Gästen zu entwickeln, könne in der Innenstadt kein Einzelner leisten. Vielmehr müsse man gemeinsam agieren. Kaminski selbst ist Heimat Shopper aus Überzeugung. Denn: "Nur, wenn Handel, Dienstleistung und Gastronomie florieren, lebt unsere Stadt", betonte er. Dem Onlineshoppen entgegenwirken, will auch die Industrie- und Handelskammer.

2014 rief man in Nordrhein-Westfalen die Aktion "Heimat shoppen" ins Leben. 2017 fand sie erstmals in Thüringen statt. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen, eröffnete das zweite "Heimat shoppen" gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Kaminski in der Boutique Schöner und bezeichnete die Aktion als derzeit größte Imagekampagne des lokalen Handels. Deutschlandweit beteiligen sich 356 Städte daran.

In Südthüringen sind es mit Ilmenau, Schmalkalden, Meiningen, Sonneberg und Arnstadt fünf an der Zahl. "Unser Anliegen ist es, das in den Städten Netzwerke der Händler in Gang kommen", meinte Pieterwas. Zudem gelte es, das Bewusstsein für die Bedeutung der regionalen Händler, Dienstleister und Gastronomen für eine attraktive und lebendige Innenstadt zu schärfen.

Die Stadt Schmalkalden jedenfalls erwischte für die Aktion "Heimat shoppen" eine perfekten Tag mit ganz viel Sonne und Lust am Einkaufen.

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Annett Recknagel
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Veröffentlicht am:
15. 09. 2019
11:12 Uhr

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Autor

Annett Recknagel

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Veröffentlicht am:
15. 09. 2019
11:12 Uhr



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