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Hildburghausen

Simulation des Ernstfalls: Einsatzkräfte retten neun Personen

Wenn die Sirene heult, dann verheißt das nichts Gutes. Auf dem Gelände der Helios Fachkliniken Hildburghausen handelt es sich aber nur um eine unangekündigte Rettungsübung der Feuerwehr.



Hildburghausen  - Die Alarmierung erfolgt am Freitagabend am 18.57, kurz nachdem in der Rettungsleitstelle Suhl ein Signal der Brandmeldeanlage der Helios Fachkliniken in der Eisfelder Straße in Hildburghausen eingegangen ist. Nichts Neues, möchte man meinen. Bereits häufig hat es sich um Fehlalarm gehandelt, wenn ein entsprechendes Signal aus dieser Einrichtung eintraf – vermutlich mal wieder wegen technischer Probleme. Wenig später befindet sich aber der erste Wagen der Feuerwehr Hildburghausen auf dem Weg zum unmittelbaren Einsatzort: ein Gebäude der Einrichtung der Behindertenhilfe auf dem Klinikgelände. Diesmal gibt es für die Feuerwehrleute aus der Kernstadt sowie den Außenwachen Weitersroda-Bürden und Gerhardtsgereuth reichlich zu tun, auch wenn es sich nur um eine unangekündigte Rettungsübung handelt. Wobei das „nur“ nicht angebracht sei, denn eben diese Einsätze sind nach seinen Angaben enorm wichtig, um den Ernstfall zu simulieren und mit guten Leistungen darauf vorbereitet zu sein, sagt Hildburghausens Stadtbrandmeister Marcel Koch.

18.10.2019 - Einsatzübung Helios Hildburghausen - Foto: Marcus Heinz

Einsatzübung Hildburghausen Hildburghausen
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Vorgespielt wird ein Brand, bei dem Personen zu retten sind. Den dichten Rauch, der aus den Fenstern im Obergeschoss des Gebäudes sechs dringt, erzeugt ein Generator in der zweiten Etage. Im Regelfall sind hier bis zu zehn Bewohner untergebracht, die für die Übungsdauer kurzzeitig in ein Nebengebäude umziehen mussten und durch Verletzten-Darsteller ersetzt wurden. Insgesamt sollen die 43 Einsatzkräfte, die mit neun Fahrzeugen angerückt sind, neun Personen retten. Erste Trupps rüsten sich mit Atemschutz aus, um die Personen schnellstmöglich aus dem Gebäude zu retten. Eine Drehleiter wird an der Rückseite in Stellung des Gebäudes in Stellung gebracht, um parallel Personen, die sich auf einem Balkon in Sicherheit bringen konnten, in Sicherheit zu bringen. Gleichzeitig bauen die Einsatzkräfte eine Wasserversorgung zur Brandbekämpfung und einen Sammelplatz für die geretteten Personen auf.

Ebenfalls alarmiert worden ist über eine interne Rufgruppe auch ein Notfallteam der Klinik, bestehend aus Klinikleitung, Pflegepersonal und Techniker. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachkliniken kümmerten sich um die geretteten Personen, für deren weitere Behandlung und Betreuung die Feuerwehrleute ein Rettungszelt errichten. Bis alle Personen außer Gefahr sind, vergehen etwa 25 Minuten. Das sei angesichts der Anzahl der zu rettenden Personen eine respektable Zeit, sagt Marcel Koch. Insgesamt dauert die Übung etwa eine Stunde und 15 Minuten. „Sicher gibt es hier und da leichte Optimierungsmöglichkeiten, aber aus diesem Grund machen wir solche Übungen, um im Ernstfall optimal helfen zu können",  sagt Marcel Koch. Eine detaillierte Auswertung wird es in den nächsten Tagen intern geben.  mh/fk/rd

 

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Veröffentlicht am:
20. 10. 2019
15:15 Uhr

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Veröffentlicht am:
20. 10. 2019
15:15 Uhr



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