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Adina Christine Rösch leitet das Deutsche Burgenmuseum

Das deutsche Burgenmuseum in Heldburg bekommt zu ersten Mal eine hauptamtliche Leitung: Die Kunstgeschichtlerin Adina Christine Rösch ist ab kommenden Montag Hausherrin auf der Veste.



Symbolische Staffelübergabe: Georg Ulrich Großmann übergibt die Leitung des Burgenmuseums an die neue Direktorin. Foto: Guzy/DBM
Symbolische Staffelübergabe: Georg Ulrich Großmann übergibt die Leitung des Burgenmuseums an die neue Direktorin. Foto: Guzy/DBM  

Ziemlich genau zwei Jahre nach seiner Eröffnung (am 8. September 2016) wird Adina Christine Rösch die erste Direktorin des Deutschen Burgenmuseums - das bislang kommissarisch geleitet wurde. "Auf die neue Herausforderung freue ich mich sehr", sagte Rösch. Das europaweit einzigartige und noch junge Museum biete in vielerlei Hinsicht großes Potenzial. Die neue Chefin wird künftig auch für die Ausstellungen zuständig sein. Sie übernimmt die inhaltliche Ausgestaltung des Museums von Georg Ulrich Großmann, der die Eröffnungsausstellung konzipiert hatte. Träger des Museums ist der Trägerverein Deutsches Burgenmuseum.

Die Etablierung des Burgenmuseums als Marke und feste Größe in der nationalen und internationalen Museumslandschaft zähle zu ihren wichtigsten Aufgaben, sagte Rösch. Das Burgenmuseum soll dabei als Museum mit einer "erstklassigen Sammlung", als Forschungsstätte für die Fachwelt und ebenso als touristisches Ziel weiter in den Vordergrund rücken. Ein abwechslungsreiches Programm mit Veranstaltungen und Wechselausstellungen soll das Interesse der Besucher an der Burg in den kommenden Jahren hochhalten.

Vordringliche Aufgabe für Adina Christina Rösch wird es sein, dem Museum die sichere Finanzierung zu beschaffen. Ungefähr die Hälfte des notwendigen Etats fehlt bislang und wird über Sonder-Finanzhilfen des Freistaats gedeckt. Thüringens Kulturminister Benjamin Immanuel Hoff hat dem Museum in dieser Woche erneut seine Unterstützung zugesagt.

Die 34-Jährige Rösch, gebürtige Erlangerin, arbeitete bereits u.a. als Kuratorin am Staatlichen Museum Schwerin. Zuletzt war sie Projektmanagerin für das Museum Herrenmühle in Hammelburg. Die studierte Kunstgeschichte, Neueren Deutschen Literaturgeschichte sowie Theater- und Medienwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. red

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Veröffentlicht am:
12. 09. 2018
23:11 Uhr

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12. 09. 2018
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