Zu besoffen zum aufwachen Das wird teuer: Betrunkener hält Polizei in Atem

Nicht mal die Polizei hat den Trunkenbold wach bekommen. Das Foto stellt eine symbolische Situation dar. Foto: dpa/Anspach

Einen abgestürzten Radfahrer hat die Polizei Freitagnacht auf der Straße in Pfersdorf gefunden. Der Mann war so betrunken, dass die Beamten ihn nicht einmal wach bekamen. Sicherheitshalber brachten sie ihn ins Krankenhaus. Am nächsten Tag hatten sie schon wieder Ärger mit ihm: diesmal lag er in einem anderen Straßengraben.

Pfersdorf/Leimrieth - Ein betrunkener Radfahrer hat die Polizei am Freitagabend und am Samstagmittag auf Trab gehalten. Da der Mann nicht einsichtig war, muss er nun für den Einsatz aufkommen, wie es im Polizeibericht vom Sonntag heißt.

Ein gestürzter Radfahrer auf der Straße in Pfersdorf wurde der Polizei am Freitag gegen 21 Uhr gemeldet. Die Beamten stellten eine erhebliche Alkoholisierung bei dem Mann fest. „Ein Test war jedoch nicht möglich, da die Einsatzkräfte den Mann nicht wach bekamen. Er konnte jedoch als 56-Jähriger identifiziert werden“, heißt es im Polizeibericht.

Da ein Sturz nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Dieser brachte den Mann zur Behandlung ins Klinikum nach Hildburghausen. Das Fahrrad und die persönlichen Dinge wurden sichergestellt und seinem Vermieter in Pfersdorf übergeben.

Gegen Samstagmittag wurde der Polizei wieder ein Mann gemeldet, diesmal jedoch in einem Straßengraben zwischen Leimrieth und Hildburghausen liegend. Nach Eintreffen der Beamten zeigte sich, dass es sich abermals um den Volltrunkenen vom Vortag handelte. „Er wurde aus dem Klinikum nach der Behandlung entlassen und frönte gleich wieder dem Alkoholkonsum. Diesmal war sein Zustand jedoch nichts für den Krankenwagen“, so die Polizei weiter.

Der Mann wurde von den Beamten an seine Adresse in Pfersdorf gebracht „und muss nun mit einer erheblichen Rechnung seitens der Polizei rechnen.“

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