„Ich! Ich!! Hallo, hier drüben!!! Schaut mal alle bitte her!“ Wir leben im Zeitalter der Aufmerksamkeitsökonomie. Reichweiten und Likes sind die Währung Nummer eins. Wer davon zu wenig abbekommt, fühlt sich schnell ignoriert und ungeliebt. Die kollektive Sucht nach Aufmerksamkeit ist längst über jeden gesunden Bereich hinaus. Im allgemeinen Dauertsunami der Kommunikation fällt einem der deutsche Chaplin ein, Karl Valentin: „Gesegnet sind jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.“ Oder Gerhard Polt: „Die Kommunikationswissenschaftler sind schier am Verzweifeln, weil: es wird immer mehr kommuniziert, aber – wohin damit?“
Zella-Mehlis Ex-Lehrer sieht sich in „faschistischen Verhältnissen“
Florian Kirner 26.03.2024 - 13:07 Uhr