Einige Händler berichteten von leicht steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr, sagte die Sprecherin des Handelsverbandes Thüringen, Monika Osiewacz, am Samstag. Am zweiten Adventswochenende seien trotz des Schmuddelwetters viele Kunden auf der Suche nach Präsenten unterwegs. In vielen Städten bieten die Händler einen verkaufsoffenen Sonntag. In der Regel ab 13.00 Uhr seien die Geschäfte unter anderem in Erfurt, Jena, Weimar, Nordhausen, Sonneberg, Bad Salzungen oder Rudolstadt geöffnet, hieß es.

Nach dem Thüringer Ladenöffnungsgesetz dürfen die Händler anders als beispielsweise im Nachbarland Sachsen nur an einem Adventssonntag öffnen - dem ersten oder dem zweiten.

Gefragt waren laut Osiewacz bisher unter anderem Weihnachtsdekorationen und die klassischen kleinen Geschenke zum Nikolaustag. Viele Kunden verschafften sich zunächst einen Überblick und entschieden sich dann für den Geschenkkauf. Mit dem Wintereinzug mit Schnee vor allem in Südthüringen seien in der Region auch Wintersportausrüstungen stärker gefragt gewesen. Ein Fünftel des Jahresumsatzes machen die Einzelhändler vor Weihnachten, bei Spielwaren ist es sogar fast ein Drittel. dpa