Stichverletzungen Junge Männer tot in Wohnung gefunden

Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Foto: /Martin Burger

Nach dem Fund zweier männlicher Leichen in Weimar soll die Obduktion mehr Hinweise zu den Umständen ihres Todes geben.

Weimar - Bei den Leichen handele es sich um einen 36-Jährigen und einen 35-Jährigen, die beide nach derzeitigem Kenntnisstand durch Stichverletzungen gestorben seien, sagte Oberstaatsanwalt Michael Lehmann am Montag in Erfurt. Den Umständen des Auffindens nach handele es sich um einen erweiterten Suizid. Die Staatsanwaltschaft geht der Annahme nach, dass einer der beiden Männer erst seinen Freund tötete und dann sich selbst.

Die Leichen der beiden Männer waren am Sonntagabend im Ortsteil Ehringsdorf in Weimar im Haus des einen Mannes von dessen Mutter gefunden worden. Sie hatte sich Zugang zum Haus verschafft, nachdem ihr Sohn sich am Sonntag nicht bei ihr gemeldet hatte, sagt Lehmann. Die Polizei sei gegen 20.40 Uhr durch den Notarzt informiert worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Männer seit frühester Kindheit und waren befreundet. Die Ermittler seien die ganze Nacht lang am Fundort im Ortsteil Ehringsdorf im Einsatz gewesen, teilte die Polizei mit.

Die Obduktion lief am Montagvormittag noch, der Todeszeitpunkt blieb zunächst offen. Sollten sich die derzeitigen Ermittlungsergebnisse bestätigen, werde nicht weiter ermittelt, so der Oberstaatsanwalt.

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