Gehren/Dermbach - Ein Feuer hat in Gehren (Ilm-Kreis) ein zweigeschossiges Wohnhaus und ein angrenzendes Carport komplett zerstört. Das unmittelbar daran grenzende Nachbar- und Hinterhaus wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Die Bewohner des Hauses - ein älteres Ehepaar und dessen Mutter - wurden von einem Nachbarn, der das Feuer bemerkt hatte, geweckt. Sie konnten sich in Sicherheit bringen, allerdings aus dem Haus nur noch das retten als das, was sie auf dem Leibe trugen. Sie und ein Nachbar aus dem Hinterhaus kamen in der Nacht in einem Gasthaus unter. Verletzt wurde niemand.


Inzwischen wird im Rathaus nach einem Ausweichquartier für die dreiköpfige Familie gesucht. Die Mitglieder des Feuerwehrvereins haben angesichts des Totalverlustes der Familie an Hab und Gut einen Spendenaufruf gestartet. Dringend benötigt werden vor allem Kleidung und Dinge des täglichen Bedarfs. Die materiellen Spenden können im Rathaus Gehren abgegeben werden. Auch um Geldspenden wird gebeten.

Insgesamt waren bei diesem Brand 96 Feuerwehrfrauen und -männer aus neun Wehren des Ilm-Kreises im Einsatz. Zu Hilfe eilten noch in der Nacht neben den Kameraden aus Gehren auch Wehren aus Möhrenbach, Jesuborn, Langewiesen, Ilmenau, Gräfinau-Angstedt, Gräfenroda, Frankenhain und Pennewitz.

Der Sachschaden wird nach Angaben der Polizei auf 400 000 bis 500 000 Euro geschätzt. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kripo in Gotha hat die Ermittlungen übernommen. Während der Löscharbeiten musste eine nahe gelegene Bundesstraße für mehrere Stunden gesperrt werden.

300 000 Euro Schaden bei Wohnhausbrand in Dermbach

Ein Wohnhaus ist in der Nacht zum Donnerstag im Dermbacher Ortsteil Oberalba (Wartburgkreis) ausgebrannt. Das Feuer war nach bisherigen Erkenntnissen im Bereich des Daches ausgebrochen. Die drei Bewohner im Alter von 55, 62 und 80 Jahren konnten sich der Polizei zufolge rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Die Flammen gingen rasch auf das gesamte Gebäude über. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Schadenssumme gibt der Besitzer mit 300 000 Euro an. Was den Brand ausgelöst hatte, war zunächst noch unklar. Kriminalbeamte der Suhler Kripo beginnen mit der Ursachenforschung, sobald die Brandruine betreten werden kann.

Bei beiden Bränden kämpften die Feuerwehren bis in die Morgenstunden gegen die Flammen an. red/cob

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