Damit soll interessierten Nutzern im sozialen Netzwerk Einblick zu Themen wie Polizei, Rettungswesen, Brandschutz oder Kommunalfinanzen gewährt und eine Plattform für Fragen und Meinungen geboten werden, teilte das Ministerium am Donnerstag in Erfurt mit.

Bislang nutzen neben dem Innenressort nur das Wirtschaftsministerium und die Staatskanzlei Facebook.

Thüringens oberster Datenschützer Lutz Hasse hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2012 den Behörden im Freistaat von Facebook abgeraten - wegen intransparenter Sicherheitsvorkehrungen. An dieser Auffassung habe sich grundsätzlich nichts geändert, erklärte Hasse. Die Server von Facebook stünden in Irland und Kalifornien.

Hasse will prüfen, ob auf den Ministerien-Seiten personenbezogene Daten und Bilder eingestellt werden. Dafür müsse eine Einwilligung der Betroffenen vorliegen. dpa