Die Szene würde zur Einstimmung auf die Sendung "Bauer sucht Frau" taugen: Das Auto von Schäferin Silvia Lützelberger kriecht gerade eine Senke auf dem Kolonnenweg am ehemaligen Todesstreifen beim Eisfelder Blick hinauf. Es ist mehr zu hören denn zu sehen von der Koppel aus, die oberhalb liegt. Und schon stehen die Hunde Lilly und Leila am Zaun, wedeln zur Begrüßung von weitem mit ihren Schwänzen und lassen erwartungsvoll die Zungen heraushängen. Im Hintergrund grasen die Schafe und Ziegen oder machen es sich kauend-liegend unter den Bäumchen im Schatten bequem. Die Sonne strahlt an diesem Morgen so sehr vom Himmel, als wäre sie ins Drehbuch eingebunden. Perfekter könnte die ländliche Idylle selbst fürs Fernsehen nicht sein. Sofort spielt sich im Kopf der passende Soundtrack dazu ab. Dieses Lied, das sich inzwischen zu einem Party-Hit gemausert hat, seit der Fernseh-Schäfer Heinrich damit durch die Diskotheken und Festzelte im Lande getingelt ist: "Oh oh, so und so, bei uns Schäfern ist das so."