Heilbronn/Erfurt/Zwickau - Osteuropäische Mafia, Phantom, Racheakt, Neonazis? Mutmaßungen über den Mörder der Heilbronner Polizistin gab es in den vergangenen viereinhalb Jahren reichlich. Die meisten führten ins Nichts.

Doch plötzlich stehen alle Zeichen auf Durchbruch. Seit in dieser Woche die Dienstwaffen der Polizistin Michele K. und ihres Kollegen gefunden wurden, überschlagen sich die Ereignisse. Baden-Württembergs Innenministerium Reinhold Gall (SPD) bleibt zwar zurückhaltend, aber der Stuttgarter Generalbundesanwalt Klaus Pflieger erklärte den Fall am Dienstag bereits für gelöst.