Erfurt - Es ist außergewöhnlich voll im Saal, als Olaf Sundermeyer von Wutbürgern, Neonazis und Hooligans zu erzählen beginnt - und davon, dass auch Letzteren mit einem ziemlich einfachen Konzept der Spaß am Prügeln und Randalieren zu nehmen sei: "Pippi, Hunger, Durst". Damit, das wird Sundermeyer im Laufe des Abends mehrmals betonen, ließen sich offenbar jene "zermürben", die Sundermeyer in den vergangenen Monaten intensiv beobachtet hat und die er als einen wichtigen Teil einer gesellschaftlichen Bewegungen sieht. Es geht um die Hooligans und ihre Rolle für die rechte Szene.